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Ehepaar Sieveke aus Herford stellt Uferstreifen zur Renaturierung zur Verfügung

Damit die Werre wieder wächst

Herford

Diese Geschichte beginnt mit einem Missverständnis: Weil die Verwaltung den Brief an eine falsche Adresse schickt, können die Bewohner nicht wissen, dass ihr Grund und Boden für die Werre-Renaturierung in Herford gebraucht wird.

Von Moritz Winde

Thomas Schmidtpott zeigt Dieter Sieveke den geplanten, neuen Verlauf der Werre. Das Wasser soll sich seinen eigenen Weg bahnen. Foto: Moritz Winde

Gut, dass Cordula Sieveke von sich aus die Initiative ergreift und bei der Stadt anfragt. Aus dem Fenster kann sie seit einigen Wochen verfolgen, wie auf der gegenüberliegenden Seite das Rischmüllerufer Stück für Stück abgetragen wird, um dem Gewässer wieder mehr Raum zu geben. „Weshalb wird das nicht auch bei uns gemacht?“, fragt sich die Rentnerin.

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