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Corona, Finanzen, Großprojekte: Halles Bürgermeister Thomas Tappe gibt einen Ausblick auf Herausforderungen in 2022

Das Credo „Maß und Mitte finden“ gilt weiter

Halle

Wenn Thomas Tappe auf das Jahr 2022 vorausblickt, dann sind es neben den großen Linien in Halle vor allem auch die kurzfristigen Probleme rund um Corona, die den Bürgermeister beschäftigen. Wie bei jedem umsichtigen Arbeitgeber sind viele Mitarbeiter der Stadtverwaltung im Homeoffice und Publikumskontakte werden reduziert. Jetzt mit den steigenden Inzidenzen (Halle lag am Sonntag bei 508) wird es aus Sicht des Bürgermeisters wichtiger, sich Gedanken über effiziente Maßnahmen zu machen. Dazu gehört für Tappe zum Beispiel, dass die fällige Überprüfung von Sozialleistungen für Betroffene auch mal später und nachträglich erfolgen kann, um dem Virus eine Weiterverbreitungsmöglichkeit zu nehmen.

Von Stefan Küppers

Maß und Mitte: Halles Bürgermeister Thomas Tappe hat in seinem Büro die Mitte der Stadt mit dem Haller Herz rund um die Kirche als großes Foto an der Wand. Foto: Stefan Küppers

Einigen Diskussionsbedarf gab es bei möglichen Lüftungsanlagen für die Haller Schulen. Die Politik sprach sich im Sommer, auch auf Empfehlung des Kreises Gütersloh, gegen die Anschaffung von großvolumigen Lüftungsanlagen für die städtischen Schulen. Zum einen wegen der hohen Investitions- und Folgekosten, weil die Schulen keinen echten Bedarf sahen und eine Anschaffung in diesem Winter gar nicht mehr möglich gewesen wäre. Bei mobilen Anlagen sei die Wirksamkeit stark in Frage gestellt und diese böten nur eine Scheinsicherheit.

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