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300 Teilnehmer sind in Würgassen bei der Sitzblockade gegen das Atommüll-Logistikzentrum dabei – mit Kommentar

„Das ist ein eindrucksvolles Signal“

Beverungen-Würgassen

Es ist ein buntes und fast familiäres Bild. Ein Bild der Geschlossenheit und des eindringlichen Protests. Auf den stillgelegten Gleisen in Richtung ehemaliges Atomkraftwerk Würgassen sitzen die Menschen auf den Gleisen nebeneinander oder stehen auf den angrenzenden Wegen. Die Sitzblockade gegen das Atommüll-Logistikzentrum verläuft friedlich. 300 Demonstranten sind am Sonntagnachmittag der Einladung der Bürgerinitiative „Atomfreies 3-Ländereck“ gefolgt.

Von Jürgen Drüke

Friedliche Sitzblockade auf der Gleisanlage Richtung ehemaliges Atomkraftwerk Würgassen Foto: Jürgen Drüke

Es ist schwülwarm. Die Luft steht. 200 T-Shirts mit gelben Ws auf schwarzem Hintergrund werden an die Teilnehmer verteilt. „Kein Atommist auf die grüne Wiese“, hält Marion Abel ein originell gestaltetes Schild nach oben. „Wir Bürger, unsere Politiker und die Institutionen müssen zusammenstehen. Es geht um unsere Region. Hier darf kein Atommüll zwischengelagert werden“, gibt sich die Lüchtringerin nach der Demo gegenüber dem WESTFALEN-BLATT kämpferisch. Bürgermeister Hubertus Grimm und Dirk Wilhelm, Vorsitzender der Bürgerinitiative „Atomfreies 3-Ländereck“, hätten klare Worte gefunden. Marion Abel ist beeindruckt.

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