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Abriss der ehemaligen Krause-Gebäude in Espelkamp kostet 2,1 Millionen statt 590.000

„Das ist eine Wahnsinnssumme“

Espelkamp

„Ich habe eine weitere Hiobsbotschaft.“ Mit diesen Worten ist Günter Segelhorst vom Grundstücksmanagement der Stadt Espelkamp eingestiegen, als er am Mittwoch im Haupt- und Finanzausschuss über die Mehrkosten für den Abbruch der ehemaligen Krause-Gebäude am Hindenburgring berichtete.

Von Arndt Hoppe

Das gewaltige Ausmaß des Schuttberges auf dem ehemaligen Krause-Gelände ließ nichts Gutes ahnen. Foto: Arndt Hoppe

Schon in der Sitzungsvorlage hatte er eine Kostensteigerung von einer Million Euro angekündigt. Doch in der Sitzung kam es noch dicker. „Es sind noch einmal 500.000 Euro mehr, also 1,5 Millionen Euro an Mehrauszahlungen, mit denen wir rechnen müssen. Das ist eine Wahnsinnssumme“, sagte der Verwaltungsfachmann. Das bedeutet, dass sich die Kosten für Abbruch und Entsorgung mehr als verdreifachen – von ursprünglich angenommenen 590.000 Euro auf 2,1 Millionen Euro. Wie Segelhorst erläuterte, hat Espelkamp das ehemalige Krause-Gelände im Juni 2020 verkauft. „ Im Kaufvertrag wurde vereinbart, dass die Stadt das Gebäude abreißt und das Grundstück altlastenfrei übergibt“, erklärte er.

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