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Hintergrundinformationen eines persönlichen Freundes über das am 6. November anstehende Konzert mit Wolf Biermann in Halle

Das kindliche Staunen eines weisen Lyrikers

Halle

»Du lass dich nicht verhärten in dieser harten Zeit«, so lauten die ersten Zeilen des berühmtesten Gedichts von Wolf Biermann. Im Rahmen der vom Kirchenkreis organisierten Veranstaltungsreihe »1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland« tritt der fast 85-jährige Liedermacher am 6. November in der Aula des Kreisgymnasiums Halle auf.

Von Johannes Gerhards

Voller Vorfreude auf den Besuch von Wolf Biermann in Halle zeigen sich (von links) Superintendent Walter Hempelmann, Matthias Storck und Dr. André Heinrich. Foto: Johannes Gerhards

Pfarrer Dr. André Heinrich spricht in seiner Rolle als Koordinator des christlich jüdischen Dialogs vom »faszinierenden Höhepunkt« der Reihe, mit der die Vielfalt jüdischen Lebens zum Klingen gebracht werden soll. Der Lebensweg von Wolf Biermann beleuchtet in vielen Facetten die Eigenarten der deutschen Geschichte. Sein Vater, ein kommunistischer Hamburger Werftarbeiter, wurde 1943 im Konzentrationslager Auschwitz ermordet.

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