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Talentakademie OWL soll ab 2022 begabte Musik- und Tanzschüler in Bielefeld gezielt fördern

Das künstlerische Niveau heben

Bielefeld

Das Problem ist seit vielen Jahren bekannt: An den Musikhochschulen laufen ausländische Bewerber den inländischen den Rang ab, die aufgrund besserer Förderung im Kindesalter über ein höheres Niveau verfügen. Parallel dazu sinkt die Zahl der Teilnehmer beim Regionalwettbewerb von Jugend musiziert sowie das Qualitätsniveau des Wettbewerbs daselbst. Abhilfe soll nun eine überregional gedachte Talentakademie schaffen, die von Johannes Strzyzweski, dem Leiter der Bielefelder Musik- und Kunstschule (Muku), auf den Weg gebracht wurde.

Von Uta Jostwerner

Die Musik- und Kunstschule und viele weitere Institutionen schließen sich zur Talentakademie OWL zusammen. Foto: Thomas F. Starke

„Die Idee zu einer Talentakademie treibt mich um, seit ich hier bin. Jetzt nimmt die Sache Millimeter um Millimeter Gestalt an“, sagt Strzyzewski, der diesbezüglich seit rund zehn Jahren Gespräche mit den unterschiedlichsten Institutionen führt. Nun steht die Talentakademie OWL in ihren Startlöchern. Die Stelle eines Leiters beziehungsweise einer Leiterin wurde zum 1. Januar 2022 ausgeschrieben und wird aus Landesmitteln finanziert.

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