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Die Paderbornerin Rosika Tegethoff hat eine künstlerische Antwort auf die Herausforderungen der Pandemie gefunden

Das Virus als Inspiration begriffen

Paderborn

Als Rosika Tegethoff Anfang 2019 mit ihrem Art-Tagebuch begonnen hat, ahnte sie nicht, welches Ausmaß dieses künstlerische Projekt annehmen würde. Jetzt steht die 77-Jährige vor einem Berg kunstvoll gestalteter, teilweise prall gefüllter Mappen, die sich mit verschiedenen Aspekten des einen bestimmenden Themas befassen: der Corona-Pandemie.

Von Maike Stahl

Rosika Tegethoffs künstlerisches Faible sind eigentlich Skulpturen. Doch die Corona-Pandemie hat sie in Art-Tagebüchern aufgearbeitet, die viel umfangreicher wurden als zunächst geplant. Zu der Zeichnung hat sie die Nachricht über Mutationen des Virus inspiriert. Foto: Maike Stahl

„Als die ersten Nachrichten aus Wuhan kamen, habe ich das Virus für das Art-Tagebuch gezeichnet. Da ahnte ich noch nicht, was alles auf uns zukommen würde“, erzählt die Paderbornerin, die früher eine eigene Keramik-Werkstatt hatte und erst mit 50 Jahren ihr Studium in Kunst und Kunstgeschichte aufgenommen hat. Mit den Art-Tagebüchern ist sie einer Anregung ihres früheren Bielefelder Professors gefolgt, sich künstlerisch mit Themen auseinanderzusetzen, die sie gerade besonders bewegen.

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