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Jugendrotkreuz-Gruppe qualifiziert sich für den Bundeswettbewerb

Delbrücker Nachwuchsretter sind Landessieger

Delbrück

Mit einem tollen Erfolg ist eine Gruppe des Delbrücker Jugendrotkreuz vom Landeswettbewerb im münsterländischen Borken zurückgekehrt: In der Altersgruppe der 13- bis 16-Jährigen setzten sich die Delbrücker gegen sieben Mitbewerber aus ganz Westfalen durch und feierten den Landessieg.

Von Axel Langer

Jugendrotkreuzleiterin Elisa King (links) und ihre Stellvertreterin Julia Kriesten (rechts) gratulieren den Landessiegern des Delbrücker Jugendrotkreuz mit Leon Kösters (hinten ab 2. von links), Jonas Mertensmeier, Tristan Kosche sowie Claudio Schirm (vorne von links) und Manuel Lücke. Foto: Axel Langer

Damit darf die Delbrücker Gruppe im Oktober beim Bundeswettbewerb in Mainz starten. „Der Erfolg ist umso höher einzuschätzen, als alle Gruppenmitglieder gerade erst 13 Jahre alt geworden sind“, gratulierte Jugendrotkreuzleiterin Elisa King zum Landessieg.

Der Wettbewerb stand in Anlehnung an den Gründer des Roten Kreuzes, Henry Dunant und Magier Henry Potter, so dass im Wettbewerb immer wieder ein magisches Gewand auftauchte. Die jungen Delbrücker stellten sich den verschiedensten Aufgaben aus den Bereichen Erste Hilfe, Soziales, Rot-Kreuz-Wissen, Nachhaltigkeit, Kulturelles sowie Spiel und Spaß. Bei der Ersten-Hilfe-Aufgabe galt es, Platzwunden fachgerecht zu versorgen sowie beispielsweise Personen mit Vergiftungserscheinungen oder Atemnot zu helfen. Die Wünsche von Kindern standen im Bereich Soziales im Mittelpunkt, und bei der Aufgabe Nachhaltigkeit befassten sich die Jugendlichen mit dem Thema Lebensmittelverschwendung. „In die Bewertung floss auch die gute Zusammenarbeit im Team ein, dies trainieren wir regelmäßig in den Gruppenstunden“, so die stellvertretende Jugendrotkreuzleiterin Julia Kriesten. Schon in den vergangenen Jahren konnte das Delbrücker Jugendrotkreuz bei den Landeswettbewerben eine Reihe vorderer Plätze erringen.

Julia Kriesten

„Auf Bundesebene besitzt die Erste-Hilfe einen sehr großen Stellenwert“, betont Julia Kriesten, die sich mit der Gruppe ab sofort auf den Bundeswettbewerb vorbereitet. Fast in jeder Gruppenstunde gibt es Übungen zur Ersten-Hilfe. „Die Themen haben wir das ganze Jahr auf dem Schirm und trainieren regelmäßig“, so Julia Kriesten, außerdem seien fast alle Gruppenmitglieder auch im Schulsanitätsdienst aktiv. „Da in der Gruppe auch Jugendliche mit Handicap sind, spielt die gegenseitige Rücksichtnahme und Unterstützung eine wichtige Rolle. Da kommt die Zusammenarbeit und das gute Verständnis untereinander von ganz alleine“, lobt Elias King die Jugendlichen. Der Bundeswettbewerb im Oktober ist für alle ein Erlebnis, bei dem alle viel Spaß haben wollen.

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