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Wertheraner Museum zeigt vom 11. Juli an die neue Ausstellung „Böckstiegel – Das frühe Werk. 1910-1913“

„Dem Maler beim Künstlerwerden zuschauen“

Werther

Ein 20-jähriger Mann, der inmitten des bäuerlichen Lebens aufwächst und mit seiner Malerei auch ein bisschen aufbegehrt gegen seine damalige Umwelt – auch das spiegelt sich in den frühen Werken Peter August Böckstiegels wider. Zu sehen sind diese Bilder jetzt erstmals in einer eigenen Ausstellung, die am Sonntag, 11. Juli, eröffnet wird.

Von Volker Hagemann

Lilian Wohnhas (Kunstvermittlung), Vera Keßeler (Geschäftsführerin Böckstiegel-Stiftung) und David Riedel (Künstlerischer Leiter; von links) zeigen in vier Räumen etwa 70 Böckstiegel-Werke aus der frühen Schaffenszeit des Wertheraner Expressionisten. Foto: Volker Hagemann

„In dieser Form ist das noch nie gezeigt worden, und so dürfte es das auch danach wohl für lange Zeit nicht geben“, mutmaßt David Riedel. Der künstlerische Leiter des Museums Peter August Böckstiegel macht neugierig auf die neue Ausstellung, die sich mit etwa 70 Exponaten den künstlerischen Anfängen Böckstiegels widmet – zumindest den bislang bekannt gewordenen, „denn aus den ganz frühen Jahren seiner künstlerischen Ausbildung ab 1907 ist leider nichts erhalten“, erklärt Riedel. In „Böckstiegel – Das frühe Werk. 1910-1913“ können die Besucher nun vom Sonntag an bis Ende dieses Jahres eintauchen.

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