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Bündnis „Rise up for Justice Bielefeld“ protestiert gegen Rassismus und Polizeigewalt

Demo in Gedenken an George Floyd

Bielefeld

Vor mehr als einem Jahr starb der US-Amerikaner George Floyd, als ihm ein Polizist am 25. Mai 2020 bei einer Festnahme mit dem Knie die Luft abdrückte. Am Samstag rief das Bündnis „Rise up for Justice Bielefeld“ daher zu einer Gedenkveranstaltung auf und kritisierte gleichzeitig, wie wenig die Debatten über Rassismus seither gebracht hätten.

Von Philipp Körtgen

Demonstranten vor dem Hauptbahnhof erinnern an den Tod von George Floyd und wollen ein Zeichen gegen Rassismus setzen. Foto: Philipp Körtgen

Etwa 150 Teilnehmer trafen sich am Bielefelder Hauptbahnhof und hielten Plakate mit Aufschriften wie „Stop Racial Profiling“ oder „Black Lives Matter“ in die Höhe, womit sie gegen Rassismus protestieren wollten und somit versuchten, eine Verknüpfung zwischen Vorfällen in den USA mit der Situation in Deutschland herzustellen. „Nach einem Jahr schöner Debatten hat sich so gut wie nichts geändert“, sagt Noah Osemeha, einer der Organisatoren der Demonstration. „Struktureller Rassismus und Alltagsrassismus betreffen uns immer noch.“

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