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Heimatverein Heepen veröffentlicht in Bielefeld ein Gedenkbuch über die Opfer und Gefallenen des Zweiten Weltkriegs

Den Toten ein Gesicht geben

Bielefeld

Heinz Erwin Paul kam am 8. Juni 1944 als Obergefreiter des Flakregiments 11 in Thomnassowka an der Ostfront ums Leben. Johanne Horstmann aus Altenhagen starb am 29. August 1944 im Konzentrationslager Ravensbrück. Michael Lloyd war 21 Jahre alt, als der Bomber der Royal Airforce, den er steuerte, am 22. Oktober 1943 über Bielefeld abgeschossen wurde und an der Kammeratsheide abstürzte.

Von Hendrik Uffmann

Die Autoren Gerd Pottmann, Paul Gerhard Minner, Christian Gembus und Dieter Voß mit dem Buch, das in einer Auflage von 150 Exemplaren erschienen ist. Foto: Bernhard Pierel

Czesla Filipak aus Polen ertrank als Zwangsarbeiter am 21. Juli 1943 im Teich bei Meier zu Heepen. Louise Auguste Büscher aus Heepen starb am 17. Januar 1945 durch eine Fliegerbombe. Dies sind nur fünf Namen von Menschen aus dem Kirchspiel Heepen, die in den Jahren zwischen 1939 und 1945 durch Gewalt gestorben sind. An sie und weitere 809 Menschen erinnert ein wissenschaftliches Gedenkbuch, das der Heimat- und Geschichtsverein Heepen in jahrelanger Arbeit erstellt und jetzt vorgestellt hat.

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