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Steller Schützen weihen beim Ausmarsch ihre neue Kanone ein – Böllergerät bekommt einen Namen

„Der Dieter“ lässt es ordentlich krachen

Rahden

Stolz haben die Steller Schützen beim Ausmarsch ihre neue Salut-Kanone präsentiert. Sie heißt „Der Dieter“.

Das Ding hat ordentlich Wumms: „Der Dieter“ haben die Schützen ihre selbst gebaute neue Kanone genannt. Foto:

Als äußeres Zeichen der Königswürde haben die Schützen aus Stelle/Stellerloh während ihres Ausmarschs die von Peter Mucks gefertigte „Kaiserscheibe“ am Haus des seit 2019 amtierenden Jungkaisers Phil Hesse angebracht.

Die Grünröcke trafen sich im Mühlenweg beim Schützenbruder Michael Daubitz. Nach kurzer Stärkung und dem Antreten ging es auf direktem Weg zum Haus von Phil Hesse und seiner Frau Nele, „Auf der Hardt“ im Stellerloh. Während die Marschierer beim Königspaar verweilten, bekamen die Damen auf dem Schützenplatz Kaffee und Kuchen serviert. Es gab reichlich zu erzählen, denn man hatte sich ja lange nicht mehr in dieser Runde gesehen.

Nach dem Rückmarsch zum Schützenplatz verlieh Vorsitzender Marc Kolbus die Nadel des Westfälischen Schützenbunds (WSB) an Lars Rehling. Er ist aktiver Schütze und hochverdienter Tambour im Verein.

Dieter Rose als Namensgeber

Thomas Pohl vom Kanonenzug präsentierte mit Stolz die mit großem Einsatz aufgebaute neue Salut- Kanone, ein Nachbau einer Hotchkiss Rapidfire mit Kaliber 60 Millimeter. Mitglieder des Kanonenzugs hatten sie in liebevoller Kleinarbeit aufgebaut. Die Kanone wurde mit dem ersten Schuss des vierten Majors in der Geschichte des Vereins, Dieter Rose, eingeweiht. Er ist auch gleichzeitig Namenspate des neuen Geräts, das „Der Dieter“ getauft wurde.

Den zweiten Schuss gab Majestät Dirk Beischer ab, den dritten Jungkaiser Phil Hesse und den vierten Ehrenmajor Horst Schwarze, der als Pate des nächsten Projekts des Kanonenzugs fungieren wird. Den fünften Schuss feuerte Major Marc Kolbus ab. Zum Abschluss des Ausmarschs gab es Erbsensuppe, zubereitet von Feinkost Hofmann.

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