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Goethes „Die Leiden des jungen Werther“ hat am Samstag Premiere im Theater Paderborn

Der Gescheiterte

Paderborn

Als der Briefroman 1774 erschien, löste er ein „Wertherfieber“ und eine ganze Reihe von Selbstmorden aus. Mit derart heftigen Reaktionen ist fast 250 Jahre später nicht zu rechnen, wenn Goethes „Die Leiden des jungen Werther“ am Samstag, 11. September, um 19.30 Uhr im Großen Haus des Paderborner Theaters Premiere hat.

Von Dietmar Kemper

Carsten Faseler spielt den Werther. Auf der Bühne zeichnet er mit Kreide, am Ende des Stücks ergibt sich ein vollständiges Bild. Als einzigem Schauspieler richten sich alle Blicke auf ihn. Foto: Tobias Kreft

Regisseur Hermann Holstein und Dramaturg Michael Kaup legen den Klassiker als Ein-Personen-Stück an, um die Isolation Werthers deutlich zu machen und bedrückende Intimität zu erzeugen. Von Lotte wird „nur“ erzählt, aber wenigstens tauchen Klaviertöne als wiederkehrendes Motiv auf, wenn es um die Frau geht, in die sich Werther besinnungslos verliebt.

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