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Mein Verein: Karategruppe des PSV-Stukenbrock-Senne möchte weiter wachsen

„Der Körper ist die Waffe“

Schloß Holte-Stukenbrock

Während in der großen Sporthalle auf dem Gelände der Polizeischule Musik aus den Boxen dröhnt und Übungsleiterin Melina Brautmeier zum Zumba-Kurs des PSV Stukenbrock-Senne bittet, atmen ein Stockwerk höher sechs Männer erst einmal tief ein – und stoßen dann laute Kampfschreie aus.

Von Dirk Heidemann

Gerd Kuralus (von links), René Ozimek, Uwe Schröder, Florian Erdmann, Stefan Tanto und Nick Tanto beim Trainingsabend der Karategruppe des PSV-Stukenbrock-Senne in der Sporthalle auf dem Gelände der Polizeischule. Dort wird die klassische Karate-Stilrichtung Shotokan gelehrt. Foto: Dirk Heidemann

Uwe Schröder, Budo-Abteilungsleiter beim PSV, und seine Karate-Gruppe demonstrieren einige Katas (Übungsformen). Schnell wird klar: dieser Sport ist anspruchsvoll. Der ganze Körper wird trainiert, Koordination ist genau so wichtig wie Kondition. Uwe Schröder gibt seine Kommandos auf japanisch, gelehrt wird die klassische Karate-Stilrichtung Shotokan. Übersetzt bedeutet Karate „leere Hand“. Gemeint ist damit, dass man sich gegen einen Angreifer nur mit der leeren Hand, also ohne Waffe, verteidigen kann – und natürlich auch mit den Füßen. „Der Körper ist die Waffe“, sagt Gerd Kuralus (56), wie Uwe Schröder Trainer der Truppe und seit einigen Jahren Schwarzgurt-Träger im 3. Dan.

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