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Erhalt und europaweite Zucht der Tiere ist sein Lebenswerk: Förster Rainer Glunz geht in den Ruhestand

Der mit den Wisenten spricht

Hardehausen

Er hat sich europaweit um die Zucht der Wisente gekümmert, hat sich über jeden Nachwuchs bei den Tieren gefreut: Nun geht Rainer Glunz nach mehr als 30 Jahren als Wisentförster in Hardehausen zum 1. März dieses Jahres in den Ruhestand. „Ich gehe mit leichtem Herzen, denn ich weiß, das Wisentgehege ist in guten Händen“, sagt der 62-Jährige.

Von Ralf Benner

Wisentförster Rainer Glunz, hier vor dem Gehege der Flachlandwisente in Hardehausen, hat sich mehr als 30 Jahre lang europaweit um die Zucht der Tiere gekümmert, hat sich über jeden Nachwuchs gefreut. Foto: Ralf Benner

„Ich war immer mit dem Herzen dabei, habe dem Gehege meinen persönlichen Stempel aufgedrückt“, erzählt der Familienvater von drei Söhnen im Alter zwischen 19 und 25 Jahren. Dabei sei er ein „absolutes Greenhorn“ gewesen, als er vor fast 32 Jahren aus Meschede nach Hardehausen kam. „Ich war zuvor vier Jahre lang Revierförster in einem Privatwald, von Wisenten wusste ich nichts“, erinnert er sich an die erste Begegnung mit den europäischen Bisons im Juni 1990.

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