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Heimische Gastrobranche ächzt: Weihnachtsfeiern abgesagt, Gästerückgang nach 2G – im Achilles aber läuft‘s

Die Angst vor 2G-Plus geht um

Spenge/Enger

Abgesagte Weihnachtsfeiern, das Wegbleiben von Freundesgruppen und die Angst vor 2G-Plus: Die Gastrobranche trifft die vierte Welle der Corona-Pandemie auch in Enger und Spenge mit voller Wucht.

Von Kathrin Weege

Vasilios Vlasiou und seine beiden Töchter Konstantina und Ekaterini können lächeln: Im griechischen Restaurant Achilles ist bisher kaum ein Einbruch bei den Gästen zu verzeichnen. Foto: Kathrin Weege

„Seit Einführung der 2G-Regel sind bei uns die Gästezahlen um 30 bis 40 Prozent eingebrochen. Für Weihnachtsfeiern hatten zusammengenommen etwa 350 Leute reserviert – alle haben abgesagt“, zeigt Mehmet Sezen die angespannte Lage des Nobis in der Spenger Innenstadt auf. Das Lokal ist noch ganz jung, hatte nach einer um ein halbes Jahr verschobenen Eröffnung schließlich im Juni die ersten Gäste begrüßen können. „Man muss nun improvisieren. Wir haben draußen einen kleinen Weihnachtsmarkt mit Punsch und Glühwein eingerichtet“, sagt der 26-Jährige. Einige Bürger holten schon jetzt ihr Essen ab, ab kommender Woche bietet das Nobis einen Lieferservice an – inklusive frisch zubereiteter Cocktails.

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