1. www.westfalen-blatt.de
  2. >
  3. OWL
  4. >
  5. Die Buche lässt die Hoffnung keimen

  6. >

Für die Römer waren die dunklen und feuchten Wälder Orte des Grauens – im Holter Wald in Schloß Holte-Stukenbrock gibt es einen stabilen Bestand

Die Buche lässt die Hoffnung keimen

Schloß Holte-Stukenbrock

Für die Römer waren die deutschen Buchenwälder „Orte des Grauens“. Sie kannten die lichten, mediterranen Wälder und kamen durch die dunklen und kühlen Buchenwälder, unter deren Kronen nichts anderes wächst. Die Buche gilt als „Mutter des Waldes“. Die Bedeutung des Baums des Jahres haben für die Biologische Station Kreis Paderborn-Senne Wilhelm Gröver und Wolfgang Schulze am Sonntag während einer Exkursion im Holter Wald erklärt.

Von Monika Schönfeld

Unter den Kronen der Buchen

„Ohne den Menschen hätte die Buche alles im Griff“, so die beiden Naturexperten. Der Baum wirft alle sechs bis acht Jahre im „Mastjahr“ Bucheckern in Massen ab, so dass trotz Wildschweinfraß noch genug übrig bleiben, die keimen und Wurzeln bilden. Unter den mächtigen Bäumen, die mit ihren Blättern alles beschatten, wächst praktisch nicht viel. Allerdings verwittert das Laub schnell, so dass gute Humusböden entstehen. Bei Licht schießen die Jungpflanzen dann in die Höhe.

Jetzt Angebot wählen und direkt weiterlesen!

ANZEIGE