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Mein Verein: Beim FC Kastrioti Stukenbrock stehen die Türen für alle offen – albanische Herkunft wird dennoch bewahrt

Die eigenen Wurzeln nicht vergessen

Schloß Holte-Stukenbrock

„Mirë se vini!“ heißt es in albanischer Sprache auf der Internet-Homepage des FC Kastrioti Stukenbrock. Übersetzt bedeutet dies: Willkommen! Und das ist durchaus treffend. Denn beim Verein, dessen Mehrheit der etwa 150 Mitglieder aus dem Kosovo stammt, stehen die Türen für alle weit offen.

Von Dirk Heidemann

Der Sportpark am Ölbach ist die Heimat des FC Kastrioti. Kujtim Thaqi, Sportlicher Leiter, möchte hier einmal den Bezirksliga-Aufstieg bejubeln. Foto: Dirk Heidemann

„Der Sport lebt von seiner Internationalität. Einen Menschen macht nicht seine Nationalität, sondern sein Charakter aus. Wir legen viel Wert auf Gemeinschaft und Freundschaft, mit denen wir unsere Ziele verfolgen“, sagt Kujtim Thaqi, Sportlicher Leiter für den Senioren- und Jugendbereich. Gleichwohl gilt beim FC Kastrioti, die eigenen Wurzeln und Traditionen nicht zu vergessen. Daher werden auch Lernstunden für die in Deutschland aufgewachsenen Kinder der Vereinsmitglieder organisiert, in denen albanische Sprache, die Geschichte des Landes oder das Spielen auf landestypischen Instrumenten gelehrt werden.

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