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Der in Schloß Holte-Stukenbrock aufgewachsene Hans Kordes hat im Rahmen der Bundesgartenschau Kunstobjekte im Europarosarium Sangerhausen ausgestellt

Die Gedanken sind frei

Schloß Holte-Stukenbrock

Manche singen, andere summen. Sie stehen im Europarosarium Sangerhausen vor einem Kunstobjekt aus Stahl, das Noten zu der Hymne der Demokratiebewegung „Die Gedanken sind frei“ zeigt. Hans Kordes, aus Schloß Holte-Stukenbrock stammender Künstler, hat damit sein Ziel erreicht. Er berührt die Menschen mit seinem Werk und löst in ihnen etwas aus.

Von Dirk Heidemann

Das Kunstobjekt mit den Noten zu „Die Gedanken sind frei“ berührte die Besucher. Manche sangen die Hymne der Demokratiebewegung vor Ort, andere summten. Foto:

Sechs Wochen lang hat der 55-Jährige („Ich bin Holter“) wie gut zwei Dutzend weiterer Künstler im Rahmen der Bundesgartenschau in Erfurt auf dem Außenstandort Sangerhausen seine Exponate ausgestellt. „Das Parkmanagement hat meinen Namen recherchiert. Vor zwei Jahren war die Wahrnehmung für meine Kunst noch nicht so da. Jetzt werden die Kreise größer“, sagt Hans Kordes, der sich von Verl-Kaunitz aus zunächst über die umliegenden Dörfer, dann in ganz Ostwestfalen-Lippe und nun weit darüber hinaus einen Namen gemacht hat. Mittlerweile findet der Erfinder des Hermannsdenkmals als Schattenschnitt („Durch den Verkauf der Garten-Hermänner mache ich meinen Kühlschrank voll“) bundesweit Beachtung.

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