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Bringfried Schubert aus Schloß Holte-Stukenbrock vor 50 Jahren geweiht – im Filmbeitrag spricht er über die Aufgaben verheirateter Männer in der Kirche

Die Gemeinde feiert ihren „Erzdiakon“

Schloß Holte-Stukenbrock

Vor 50 Jahren, am 16. Oktober 1971, wurden die ersten 15 Männer vom damaligen Paderborner Erzbischof Lorenz Kardinal Jaeger zu Diakonen geweiht, um als Ständige Diakone im Erzbistum Paderborn zu wirken. Einer von ihnen ist Bringfried Schubert (89). Er feierte dieses Jubiläum nicht im Dom zu Paderborn, sondern in der Kirchengemeinde St. Johannes Baptist.

Von Monika Schönfeld

Empfang für Diakon Bringfried Schubert und seine Frau Bärbel zum Jubiläum des Weihetag Foto: Monika Schönfeld

Pastor Johannes Epkenhans hatte eine Kerze für Bringfried Schubert gestalten lassen. Die Predigt und eine persönliche Würdigung hat Diakon Artur Springfeld gehalten. „Eine Kirche, die nicht dient, dient zu nichts“, sagte Springfeld in Anspielung auf die Bedeutung des Wortes Diakon. Das Wort leitet sich vom griechischen Wort diakonos ab und bedeutet „Diener“ oder „Helfer“. Ein Diakon ist gesandt zur besonderen Nachfolge Christi. Bringfried Schubert sei der „Erzdiakon“, das Urgestein aller Diakone. „Ohne Ehefrauen und Familie läuft nichts. Der gemeinsam gelebte Glaube gibt die Kraft, die Hoffnung weiterzugeben.“ Prunk, Brokat, Weihrauch und Lobeshymnen passten nicht zum Auftrag eines Diakons, sagte Springfeld.

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