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Katja Kramme aus Schloß Holte-Stukenbrock, Corinna Weitkamp und Irina Lutz frisieren einen Tag lang im Flutgebiet

Die Haarretter von Stolberg

Schloß Holte-Stukenbrock

Nicht reden, machen – so lautete das Motto von Katja Kramme (Holter Haarmoden), Corinna Weitkamp (Haarpunzel Sennestadt), Irina Lutz (Haarzimmer Friedrichsdorf) sowie „Grillmeister“ Jörg Kiermeier (Zahnarzt aus Blomberg), die sich auf den Weg nach Stolberg ins Flutgebiet aufgemacht haben. „Wir haben einen Tag lang Haare gegen eine Spende geschnitten, die den Friseuren vor Ort zugute kommt“, sagt Katja Kramme.

Von Dirk Heidemann

Corinna Weitkamp (links) und Irina Lutz (rechts) bei der Arbeit in „Mahschids Haarstudio“ in Stolberg. Gegen eine Spende konnten sich die Kunden am vergangenen Sonntag von den Friseurinnen aus Ostwestfalen die Haare schneiden lassen.

Die Organisation gestaltete sich anfangs schwierig. Wo macht man das? Wer hilft dabei, eine Location zu finden? Der Kontakt zu Mario Wackenhut, den Katja Kramme von ihrem Besuch im Ahrtal Ende August kannte (das WESTFALEN-BLATT berichtete) war dabei hilfreich. „Mario hat im Internet einen Aufruf gestartet und schnell konnte eine Lösung gefunden werden. Es meldeten sich Diane Yildirim und eine Marita. Schnell wurde ein Kontakt zu einem einigermaßen intakten Friseursalon hergestellt. Mahschid, die Besitzerin, erklärte sich bereit, ihren Salon zur Verfügung zu stellen“, berichtet Katja Kramme. Am 26. September, dem Tag der Bundestagswahl, ging es nach Stromberg. „Erst wählen, dann Haare schneiden, dann Bratwurst, Salat, Kuchen, Waffeln und Süßes essen“, fasst Katja Kramme den Tag für die Kunden zusammen.

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