1. www.westfalen-blatt.de
  2. >
  3. OWL
  4. >
  5. Die Herausforderungen ähneln sich

  6. >

Wirtschaftsförderer der Städte Büren, Salzkotten und Geseke wollen künftig noch enger zusammenarbeiten

Die Herausforderungen ähneln sich

Büren/Salzkotten/Geseke

Vieles zu besprechen hatten jetzt die Wirtschaftsförderer der drei Nachbarstädte Salzkotten, Büren und Geseke. Sie trafen sich erstmals nach dem Corona-Lockdown zum Austausch.

Haben Erfahrungen ausgetauscht: (von links) Peter Finke (Wirtschaftsförderung Salzkotten), Hans-Jürgen Kayser (Geseker Wirtschafts-Netzwerk), Christiane Sonntag-Carl (Wirtschaftsförderung Geseke) und Michael Kubat (Wirtschaftsförderung Büren). Foto:

Mit dabei waren Peter Finke von der Wirtschaftsförderung Salzkotten, Michael Kubat von der Wirtschaftsförderung Büren und Christiane Sonntag-Carl von der Wirtschaftsförderung Geseke in Begleitung von Hans-Jürgen Kayser, Geschäftsführer der Stadtwerke Geseke und Mitglied des Vorstandes des Geseker Wirtschaftsnetzwerkes, sowie Silke Pohle, Mitarbeiterin für Veranstaltungen und Administration beim Geseker Wirtschaftsnetzwerk.

Neben der Abstimmung der künftig geplanten Veranstaltungen wurde vor allem auch über die Folgen der Corona-Pandemie für die lokale Wirtschaft diskutiert. Einigkeit bestand bei allen Akteuren darüber, dass es zwingende Voraussetzung ist, gemeinsam mit den innerstädtischen Händlern Sensibilität und Vertrauen für das Einkaufen vor Ort zu schaffen.

„Der Einzelhandel und die Gastronomie, kombiniert mit einem professionellen Stadtmarketing, sind sehr wichtig für eine attraktive Innenstadt und eine gute Lebensqualität direkt vor der eigenen Haustür. Das wurde durch die Corona-Pandemie verstärkt spürbar. Gerade die Einzelhändler und Gastronomen tragen dazu bei, dass unsere Städte lebenswert bleiben“, betonte Peter Finke.

Hans Jürgen Kayser und Christiane Sonntag-Carl aus Geseke ergänzten: Ziel müsse es sein, die Bedeutung lokaler Einzelhändler, Dienstleister und Gastronomen für die Lebensqualität in den Städten mehr ins Bewusstsein zu rücken. Durch einen Einkauf vor Ort und den Besuch in der Stadt könnten Kunden ihr eigenes Lebensumfeld gerade in diesen herausfordernden Zeiten positiv mitgestalten.

In diesem Zusammenhang warben die Wirtschaftsförderer für die Nutzung der örtlichen Impfangebote. „Mit Vorlage des digitalen Impfausweises ist es möglich, ohne großartige Einschränkungen und Hürden in unseren Innenstädten einkaufen zu gehen. Ob im Urlaub oder beim Restaurantbesuch: Statt mit dem gelben Impfpass können Geimpfte ihre Corona-Schutzimpfung auch digital nachweisen“, betont Christiane Sonntag-Carl. Gerade im Hinblick auf die für Nordrhein-Westfalen weiterhin verschärft geltenden Regelungen der Inzidenzstufe Eins (Sieben-Tage-Inzidenz von über 10 bis 35) und den damit automatisch verbundenen Schutzmaßnahmen sei der Aufruf zur Schutzimpfung von besonderer Bedeutung. Dazu gebe es in den Kreisen Soest und Paderborn vielfältige Angebote beispielsweise in den Impfzentren in Salzkotten und Soest.

Die Wirtschaftsförderer haben sich vorgenommen, zu Gunsten einer positiven Entwicklung der Region im Gespräch zu bleiben. Denn die Herausforderung in den jeweiligen Städten seien sich sehr ähnlich und könnten vornehmlich gemeinsam gelöst werden.

„Wir wollen den gemeinsamen Austausch in Zukunft intensivieren und Projekte gemeinsam diskutieren. Vor allem der familiengeführte Mittelstand prägt unsere Wirtschaftsregion. Jene Unternehmen, die das Rückgrat einer stabilen und expansionsfreudigen Wirtschaft in einer Region bilden. Auch Bildung und Ausbildung genießen in allen drei Städten einen besonderen Stellenwert“, betont Michael Kubat.

Startseite