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Im Geschäftsjahr vor Corona ist das Defizit des Bünder Lukas-Krankenhauses noch weiter gewachsen

Die Klinik muss in Therapie

Bünde

Das Corona-Jahr 2020 ist ein Ausnahmefall. Um den wirtschaftlichen Gesundheitszustand des Bünder Lukas-Krankenhauses zu diagnostizieren, ist das Geschäftsjahr 2019 aussagekräftiger. Der Befund fällt negativ aus. Statt zu schrumpfen, steigt der Fehlbetrag in diesem Jahr von 2,6 (2018) auf 3,1 Millionen Euro.

Von Stephan Rechlin

11.418 stationär aufgenommene Patienten wurden im Jahr 2019 im Bünder Lukas-Krankenhaus behandelt. Foto: Oliver Schwabe

Das liegt jedoch nicht an der von 679 beschäftigten Ärzten, Pflegern, Laboranten, Medizintechnikern, Köchen, Reinigungs- und Verwaltungskräften geleisteten Arbeit. Mit 11.418 stationär aufgenommenen Patienten wurden sogar 225 Menschen mehr behandelt als im Jahr 2018. Ihre durchschnittliche Verweildauer sank von 6,4 auf 6,3 Tage – das ist gut für die Fallpauschalen, nach denen ihre Behandlungen je nach Schwere der Erkrankungen von den Krankenkassen bezahlt werden. Insgesamt stiegen die betrieblichen Erträge darum um 1,9 auf 49,7 Millionen Euro, also immerhin um 3,9 Prozent.

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