1. www.westfalen-blatt.de
  2. >
  3. OWL
  4. >
  5. „Die Partei“ hadert mit den Standorten

  6. >

Zukünftige Ladeinfrastruktur in der Gemeinde Schlangen

„Die Partei“ hadert mit den Standorten

Schlangen

Die Verwaltung der Gemeinde Schlangen soll Fördergelder für drei E-Ladesäulen beantragen, hat der Rat beschlossen. „Die Partei“ findet das generell gut, hadert aber mit den Standorten. Eine Stellungnahme.

Symbolbild. Foto: Matthias Ahlke

Der Rat der Gemeinde Schlangen hat wie berichtet in der jüngsten Sitzung die Verwaltung beauftragt, bis Ende Juni einen Förderantrag für die Errichtung von Ladeinfrastruktur einzureichen.

Grundsätzlich unterstützt „Die Partei“ diesen Antrag, hadert allerdings zum Teil mit den beschlossenen Standorten. Das schreibt die Fraktion in einer Stellungnahme. Nach Angaben der „Partei“ sollen nach Meinung von SPD und CDU Ladeinfrastruktur am Parkplatz in der Badstraße sowie an den Kitas in Oesterholz-Haustenbeck und Kohlstädt entstehen.

Insbesondere in Schlangen hätte sich „Die Partei“ einen zentral gelegenen Standort, nah an der Versorgungsinfrastruktur, gewünscht. Dazu würden zum Beispiel die gemeindeeigenen Parkplätze am Netto oder bei der Bäckerei Nowosad gehören. Die Verwaltung habe in einem ersten Aufschlag 13 Standorte in der Kommune vorgeschlagen. Die Fraktion habe sich daraufhin dann die Mühe gemacht und diese Standorte anhand einer Bewertungsmatrix genauer untersucht.

„Äußerst fragwürdig“

„Das Ergebnis aus der Bewertungsmatrix ist recht eindeutig und deckt sich auch mit den Wünschen und Erfahrungen von erprobten Elektroauto-Fahrenden, die wir im Vorfeld befragt haben“, teilt der Fraktionsvorsitzende Henning Schwarze mit: „Da im Rahmen der Verkehrsplanung für das Schulzentrum Schlangen auch bauliche Maßnahmen im Bereich Badstraße/Rennekamp denkbar sind, ist die Eignung dieses Standorts aus unserer Sicht äußerst fragwürdig.“

Auch Ratsherr Christopher Hesse ärgert sich: „Es ist schade, dass die übrigen Parteien sowie das Bauamt, die von uns zur Verfügung gestellte Matrix nicht genutzt haben. Wie so oft musste am Ende wieder alles ganz schnell mit dem Förderantrag gehen. Bei wichtigen Investitionen erwarten wir eine grundsätzlich bessere Planung und vor allem eine auf Fakten basierte Standortauswahl.“

Startseite
ANZEIGE