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Kirchlengeraner Heinz Steinmeier arbeitete 42 Jahre bei der Post in Bünde – 1954 wurden Rundfunkgebühren an der Haustür eingetrieben

„Die Postleitzahl wird 80 Jahre“

Kirchlengern

Als Heinz Steinmeier 1954 seine Lehre bei der Post begann, waren die Postleitzahlen noch zweistellig. Noch heute kann er ganze Listen von Bahnpostorten quasi herunterbeten, die er einst auswendig lernen musste. 42 Jahre war der Klosterbauerschafter bei der Post.

Von Kathrin Weege

Mit einer solchen Karte hat Heinz Steinmeier in der Lehre die Postleitzahlen und die Orte gelernt. In der Postschule musste er aus dem Gedächtnis Teile einer solchen Karte nachzeichnen. In der DDR wurde die Vertriebenenmarke 1965 unkenntlich gemacht. Sie war nicht zugelassen und wurde übermalt.Einige Briefe in die ehemalige DDR hat Steinmeier zurückbekommen. Die Briefmarke wurde nicht anerkannt.Das Büchlein von 1961 hat der Kirchlengeraner aufgehoben. Hier sind die Postleitzahlen verzeichnet.1962 war die Postleitzahl der Steinmeiers vierstellig. Für diesen Brief musste nachgezahlt werden. Die Marke fehlte.Feldpost in besonders schöner Handschrift. Sie stammt aus dem Jahr 1915. Marineschiffspost steht auf dem Stempel.Eine Karte aus dem Jahr 1943, obwohl es inzwischen Postleitzahlen gab, fehlte sie in dieser Anschrift noch.Von San Marino nach Klosterbauerschaft ging diese Karte 1961. Kurz vor der Umstellung ist hier noch die 21a zu lesen.Mit einer solchen Karte hat Heinz Steinmeier in der Lehre die Postleitzahlen und die Orte gelernt. In der Postschule musste er aus dem Gedächtnis Teile einer solchen Karte nachzeichnen. In der DDR wurde die Vertriebenenmarke 1965 unkenntlich gemacht. Sie war nicht zugelassen und wurde übergemalt.Einige Briefe in die ehemalige DDR hat Steinmeier zurückbekommen. Die Briefmarke wurde nicht anerkannt.Das Büchlein von 1961 hat der Kirchlengeraner aufgehoben. Hier sind die Postleitzahlen verzeichnet.1962 war die Postleitzahl der Steinmeiers vierstellig. Für diesen Brief musste nachgezahlt werden. Die Marke fehlte.Feldpost in besonders schöner Handschrift. Sie stammt aus dem Jahr 1915. Marineschiffspost steht auf dem Stempel. Foto: Kathrin WeegeKathrin Weege

„Ohne Postleitzahlen ginge rein gar nichts bei der Briefverteilung“, sagt der 82-Jährige. Die Postleitzahl feiere einen runden Geburtstag. „1941 – vor 80 Jahren – gab das Reichsministerium die Einführung von zweistelligen Postleitzahlen bekannt. Zuerst waren sie vor allem für Feldpostpäckchen, ab 1943 auch für Briefe“, weiß der Briefmarken- und Kalendersammler, der in der Coronazeit etliche Erinnerungsstücke noch einmal durchgesehen hat. Ostwestfalen und das Münsterland teilten sich die 21a.

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