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Kongress der Initiative „DigitaleZukunft@OWL“ im Paderborner Heinz-Nixdorf-Museumsforum

Die Region OWL als digitales Kraftfeld

Paderborn

Mit seiner Vielzahl an zukunftsweisenden Initiativen ist Ostwestfalen-Lippe Vorreiter in vielen Bereichen der digitalen Transformation und leistet wertvolle Pionierarbeit. Erfolgsmodell ist dabei die enge Kooperation von Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Zivilgesellschaft in unterschiedlichsten Netzwerken.

Paderborns Bürgermeister Michael Dreier erhofft sich durch den Kongress „DigitaleZukunft@OWL“ einen kräftigen Schub für die Digitalisierung in der Region. Foto: André Heinermann/Stadt Paderborn

Die übergeordnete Initiative „DigitaleZukunft@OWL“ hat sich das Ziel gesetzt, regionale Digitalisierungsakteure zu vernetzen, Impulse durch Informationsaustausch zu geben und die Stärke Ostwestfalens in andere Regionen auszustrahlen. Im Mittelpunkt steht dabei der gleichnamige Kongress am 10. März im Heinz-Nixdorf-Museumsforum (HNF) in Paderborn.

Aufgrund einer coronabedingt begrenzten Personenzahl vor Ort erfolgt zusätzlich eine Übertragung der Veranstaltung per Livestream. Initiiert wird das Vorhaben von der Digitalen Modellregion OWL, der Heinz-Nixdorf-Stiftung, dem HNF und der Ost-Westfalen-Lippe GmbH. Schirmherr ist Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen.

„Mit dem Kongress setzen wir ein klares Zeichen: Austausch und Zusammenarbeit werden bei der Digitalisierung in Ostwestfalen-Lippe großgeschrieben. Die Veranstaltung soll dem einen weiteren kräftigen Schub geben. Das konstruktive Miteinander hat zum Beispiel auch die Projekte der Digitalen Modellregion OWL weit nach vorn gebracht“, erläutert der Paderborner Bürgermeister Michael Dreier.

NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst zählt zu einer Reihe hochkarätiger Gastredner. Foto: Bernd Thissen/dpa

In einem neuen, ganztägigen Kongressformat stellen sich mehr als 50 Erfolgsprojekte aus Ostwestfalen-Lippe in dreiminütigen Kurzpräsentationen einem regionalen und überregionalen Publikum vor. Die Veranstaltung wird die Region OWL als digitales Kraftfeld präsentieren, die bestehende Aufbruchsstimmung fördern, als Impulsgeber einen mehrjährigen, regionalen Entwicklungsprozess vorantreiben und eine neuartige Vernetzung der Akteure bewirken, durch die sich in kürzester Zeit neue Kontakte für innovative Partnerschaften finden können. Hochkarätige Gastredner von nationaler Bekanntheit aus Politik und Wirtschaft, darunter NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst, geben Impulse für und Einblicke in die digitale Zukunft.

Im Rahmen des Kongresses vergibt der Verein Paderborn überzeugt zudem drei Förderpreise für Digitalisierungsprojekte im Ehrenamt mit einem Volumen von insgesamt 10.000 Euro. Prämiert werden Projekte und Projektideen, die beispielgebend digitale Möglichkeiten im Rahmen des Ehrenamtes einsetzen und damit Nutzen für das Gemeinwohl, für das Zusammenwirken in Gruppen oder auch für einzelne Menschen stiften. Weitere Informationen zum Förderpreis und zur Einreichung von Projekten befinden sich auf der Website www.digitalezukunftowl.de.

Prof. Dr. Nikolaus Risch, Vorstand der Heinz-Nixdorf-Stiftung, ist überzeugt: „Mit der Initiative ‚DigitaleZukunft@OWL‘ schaffen wir einen einzigartigen Kristallisationspunkt für und eine Identifikationsmöglichkeit mit der Innovationskraft Ostwestfalen-Lippes. Dabei tritt eine unglaubliche Vielfalt von Projekten zutage, die in allen Bereichen der Gesellschaft die Digitalisierung individuell interpretieren und kräftig vorantreiben. Gerade mit Blick auf das Erbe von Heinz Nixdorf macht es uns stolz, ein Teil dieser Bemühungen zu sein.“ Weitere Informationen unter www.digitalezukunftowl.de.

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