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Mutmaßlicher Mord in Sennelager vor dem Landgericht in Paderborn

„Die Schande weggewaschen“

Paderborn

31 Messerstiche, ein Leben vernichtet, eine ganze Familie zerstört. Das ist die Bilanz der Bluttat in Sennelager vom vergangenen November, als ein Familienvater seine Frau umgebracht haben soll. Am Freitag berichteten Verwandte des Angeklagten vor dem Landgericht über die Vorgeschichte der Tat.

Von Ulrich Pfaff

Der Angeklagte verdeckt sein Gesicht. Foto: Jörn Hannemann

Der 30-Jährige soll seine zehn Jahre jüngere Ehefrau in der Nacht zum 4. November vor einem Mehrfamilienhaus mit einem Messer getötet haben. Die Anklage nimmt Eifersucht als Tatmotiv an: Der Vater dreier Kinder soll sich durch eine Affäre seiner Frau massiv gekränkt gefühlt haben. Der 30-Jährige streitet die Vorwürfe ab, beschuldigt gar andere, die Tat begangen zu haben, während er betäubt in dem Pkw saß, auf dessen Beifahrersitz die junge Frau getötet wurde.

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