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Umweltbetrieb Bielefeld warnt vor Kontakt mit Brennhaaren bestimmter Schmetterlingsraupen – neue Tötungsmethode

Die Spinner sind wieder unterwegs

Bielefeld

Das Wichtigste zuerst: Nicht alle Spinner sind gefährlich. Zumindest bei den Schmetterlingen ist das so. Gespinstmotten zum Beispiel können zwar ganze Bäume verhüllen, ihre Raupen aber verbreiten keine giftigen Substanzen. Anders ist das beim Eichen-Prozessionsspinner: Dessen Raupen tragen Brennhaare, die manchem Allergiker zu schaffen machen. Die Ausbreitung des Nachtfalters wird in Bielefeld zum Problem.

Von Markus Poch

Die Ausbreitung des Eichen-Prozessionsspinners kann zur Schließung ganzer Parkanlagen führen. Hier behandelt Schädlingsbekämpfer Holger Rädisch von der Paderborner Firma Jolmes einen Baum am Sportplatz in Kirchdornberg mit dem neuen Heißwasser-Schaumverfahren. Das Raupennest verkocht noch an der Rinde. Foto: Bernhard Pierel

Die Statistik des Umweltbetriebes (UWB) spricht Bände: Gab es 2019 nur 17 gemeldete Raupennester des Eichen-Prozessionsspinners auf Stadtgebiet, waren es 2020 schon 159 Stück. In dieser Saison, die noch bis Ende August dauert, sind beim verantwortlichen Baumkontrolleur Jan-Alexander Eifler bislang 275 Fälle gemeldet worden – die meisten davon in Jöllenbeck und Sennestadt.

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