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Zwischen Diemelbrücke und Orpethal an der K 91 wird die Trasse bis 2023 grundlegend verbessert

Diemelradweg wird ausgebaut

Warburg/Diemelstadt

Die Stadt Diemelstadt hat im Rahmen des Förderprogramms „Stadt und Land“ des Bundes und des Landes Hessen jetzt die Förderzusage erhalten, um das Teilstück des beliebten Diemelradweges auszubauen.

Bürgermeister Elmar Schröder, Erster Stadtrat Dieter Oderwald, Westheims Ortsbürgermeister Franz-Josef Weiffen und Bauamtsleiter Matthias Koch am geplanten Radweg an der Böschungsoberkante der K 91. Foto: WB

Das betrifft das Teilstück von der Diemelbrücke an der Landesgrenze nach Orpe­thal. Bis Ende 2023 sollen die Arbeiten ausgeführt sein, berichtet Diemelstadts Bürgermeister Elmar Schröder.

Damit ist ein weiterer Baustein erfüllt, dass die beliebte, 110 Kilometer lange Radstrecke zwischen Usseln im Sauerland bis nach Bad Karlshafen in Zukunft womöglich doch das Prädikat „Fünf-Sterne-Radweg“ verliehen bekommt.

Der Grunderwerb für die verbesserte Trasse konnte nach dem grundlegenden Ausbau der Kreisstraße 91 im Jahr 2013 mit Hilfe des Westheimer Ortsbürgermeisters Franz-Josef Weiffen bereits von der Stadt Diemelstadt abgeschlossen werden. Bei dem gemeinsamen Pressetermin am geplanten Bauabschnitt gratulierten die Verantwortlichen aus Diemelstadt ihrem langjährigen Weggefährten Franz-Josef Weiffen nicht nur nachträglich zum 80. Geburtstag, sondern auch zum gelungenen Einsatz für den Diemelradweg.

Bereits vor einiger Zeit hatte Diemelstadt ein eigenes Radwegekonzept erstellt, dass in das kreisweite Gesamtkonzept eingeflossen ist. Insbesondere die vorhandenen Schwachstellen wurden und werden ähnlich wie in Warburg im Rahmen von Bürgerbeteiligungen in das Kreisradwegekonzept aufgenommen, damit ein stimmiges Bild entsteht.

Elmar Schröder

„Aus diesem Grund werden im aktuellen Dorfentwicklungsprozess die Themen Nahmobilität und E-Mobilität auch intensiv diskutiert und zukunftsweisende Ideen entwickelt. Der Alltagsradverkehr wird in Zukunft eine enorme Bedeutung erlangen, denn 50 Prozent der Autofahrten liegen bei Strecken unter fünf Kilometern“, stellt Elmar Schröder fest. Außerdem seien allein 2020 fünf Millionen Fahrräder und davon allein zwei Millionen E-Bikes in Deutschland verkauft worden.

„Der Megatrend zur Regionalität und Nahmobilität auch im Hinblick auf die Lebens- und Aufenthaltsqualität verändert unser Alltagsverhalten“, ist sich Bürgermeister Elmar Schröder sicher.

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