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Landgericht Paderborn: Prozess um mutmaßliche Vergewaltigung nach einem Schützenfest

DNA des Angeklagten nachgewiesen

Paderborn

Seit vergangener Woche verhandelt das Paderborner Landgericht gegen einen 24-Jährigen wegen einer mutmaß­lichen Vergewaltigung nach einem Schützenfest in einem Paderborner Ortsteil. Das mutmaßliche Opfer sagt, der Sex, den sie mit dem jungen Mann nach einem ausgelassenen Festtag gehabt habe, sei von diesem mit Gewalt erzwungen worden. Der Angeklagte bestreitet das. Jetzt wurden vor Gericht Freunde des Angeklagten als Zeugen gehört.

Von Ulrich Pfaff

Das Land- und Amtsgericht Paderborn. Foto: Jörn Hannemann

Zwei Tage nach dem Vorfall im Sommer 2019 hatte die heute 22-Jährige, wie berichtet, ihre Schützenfestbekanntschaft bei der Polizei wegen einer Vergewaltigung angezeigt. Der heute 24-Jährige bleibt jedoch vor Gericht bei seiner Version: Es habe einvernehmlichen Sex gegeben, der jedoch wegen seines Alkoholpegels nicht so ganz geklappt habe. Von einer trauten Zweisamkeit zu vorgerückter Stunde mit Händchenhalten und Küssen berichten als Zeugen auch die Kameraden des Bundeswehrsoldaten, die mit ihm noch „einen Absacker“ im elterlichen Heim genommen hatten. Danach aber habe keiner von ihnen noch weitere Details mitbekommen.

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