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Cousins aus Emsdetten stehen nach Raub in Paderborn vor Gericht: Mutmaßliche Räuber wurden per Handy-Auswertung ermittelt

DNA des Opfers an Gaspistole nachgewiesen

Paderborn

Es war ein Ausflug in die Schwerkriminalität, und der ging gründlich daneben: Anstatt ein paar größere Scheine als Anteil aus einem Raub zu kassieren, stehen zwei Männer aus Emsdetten jetzt in Paderborn vor Gericht. Ohne Rolex – und ohne jeden anderen Anteil an der Beute.

Von Ulrich Pfaff

Das Land- und Amtsgericht in Paderborn. Foto: Jörn Hannemann

Zwei Cousins aus Emsdetten sind vor dem Landgericht angeklagt, weil sie im vergangenen Sommer einen Paderborner Uhrensammler beraubt haben sollen. Konkret geht es dabei um zwei Rolex-Uhren im Wert von zusammen etwa 40.000 Euro. Aber die haben niemals den Besitzer gewechselt. Dass die Anklage dennoch auf ein vollendetes schweres Raubdelikt lautet, liegt an einer anderen nicht ganz so teuren Uhr und diversen Dingen, die jedoch alle nicht in den Besitz der beiden gelangt sind – aber zum Teil wohl in den ihres „Chefs“. So könnte man von dem großen Cousin (22) und dem kleinen Cousin (21) von verhinderten Räubern sprechen, wäre da nicht das strafrechtlich so berüchtigte gemeinschaft­liche Handeln, das sich eben am Tun orientiert und nicht am Bekommen.

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