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Salzkottens Stadtkämmerer Manuel Stöppel stellt Jahresabschluss vor

„Dramatischer Einbruch“ bei Steuern

Salzkotten

Während einige Kommunalpolitiker im Salzkottener Rat am Donnerstag mit Blick auf die städtischen Finanzen von einem „blauen Auge“ sprachen, bezeichnete Kämmerer Manuel Stöppel die Pandemie als Finanzkrise und Wendepunkt.

Von Marion Neesen

Blick auf das Rathaus von Salzkotten. Foto: Besim Mazhiqi/Archiv

„Die kommunalen Finanzen werden sich grundsätzlich neu aufstellen“, sagte Stöppel bei der Vorstellung des Jahresabschlusses 2020. Bisher seien Rekordergebnisse aus den Steuereinnahmen erzielt worden, die Pandemie habe jetzt aber für einen ganz gravierenden Einschnitt gesorgt. Der Rückgang der Einnahmen sei von dramatischer Natur. Hätten im Gesamtergebnis 2019 noch 30,7 Millionen Euro gestanden, seien es 2020 nur noch 29 Millionen gewesen. Bis 2024 müsse die Stadt weiter mit rückläufigen Steuereinnahmen kalkulieren und werde erst dann auf das Vorkrisenniveau von 2019 zurückkehren. Stöppel verdeutlichte die Entwicklung anhand der Zahlen der vergangenen vier Jahre.

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