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Vertreterversammlung der Verbund-Volksbank OWL – Bilanzsumme klettert auf knapp sieben Milliarden Euro

Drei Prozent Dividende beschlossen

Paderborn

Eine starke Verbund-Volksbank OWL präsentierte Vorstandsvorsitzender Ansgar Käter den Mitgliedervertretern in der ordentlichen Vertreterversammlung. Gemeinsam mit Peter Gödde, Aufsichtsratsvorsitzender, und den beiden stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden Horst Schubert und Joachim Pahn legte er am Dienstag in der virtuellen Veranstaltung den Jahresabschluss 2020 vor.

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Vorstandsvorsitzender Ansgar Käter (links) und Aufsichtsratsvorsitzender Peter Gödde präsentierten nun den Vertretern der Verbund-Volksbank OWL einen guten Jahresabschluss 2020. Foto: Dietmar Flach

„2020 war ein Jahr mit vielen Herausforderungen und Unwägbarkeiten. Trotzdem konnten wir in diesem außergewöhnlichen Geschäftsjahr ein gutes Wachstum und ein zufriedenstellendes Ergebnis erzielen“, betonte Ansgar Käter.

Auch vor dem Hintergrund der anhaltenden Niedrigzinsphase, der plötzlich eingebrochenen Konjunktur und den Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie sei das Institut weiterhin gut unterwegs.

Kreditversorgung

Sowohl auf der Kredit- als auch auf der Einlagenseite konnte die Verbund-Volksbank OWL im Geschäftsjahr 2020 zulegen. Die Kundenkredite stiegen nach Angaben des Kreditinstitutes um 3,4 Prozent auf rund 4,6 Milliarden Euro. Das Neukreditvolumen belief sich auf über 1,24 Milliarden Euro. Bei den offenen Darlehenszusagen verbuchte die Bank einen Rekordzuwachs von 43 Prozent und sicherte sich damit eine gute Grundlage für ein qualitatives Kreditwachstum im Geschäftsjahr 2021.

Kundenvermögen

Die Kundeneinlagen erhöhten sich um 9,6 Prozent und erreichten mit 4,9 Milliarden Euro einen neuen Höchstwert, so die Bank. Neben den bilanziellen Einlagen ist auch das außerbilanzielle Kundenvermögen gewachsen, dieses erhöhte sich um 9,9 Prozent auf rund 3,5 Milliarden Euro. Der größte Teil davon – rund 2,5 Milliarden Euro – entfiel auf Wertpapieranlagen und Anlagen in Versicherungen.

Bilanzsumme

Die Bilanzsumme kletterte um 9,6 Prozent auf knapp sieben Milliarden Euro. Damit gehört die Verbund-Volksbank OWL weiterhin zu den zehn größten Volksbanken und Raiffeisenbanken in Deutschland.

4700 neue Mitglieder

Auch ihre Mitgliederbasis konnte die Verbund-Volksbank OWL stärken. Im Geschäftsjahr 2020 gewann sie rund 4700 neue Mitglieder und baute die Geschäftsguthabenbasis um fast 30 Millionen Euro beziehungsweise 41 Prozent aus. Zum Jahresende waren 117.739 Mitglieder an der Verbund-Volksbank OWL beteiligt – so viele wie nie zuvor.

Dividende für Mitglieder

Das Geschäftsjahr 2020 hat die Genossenschaftsbank in Ostwestfalen-Lippe mit einem Betriebsergebnis vor Bewertung von 61,8 Millionen Euro beziehungsweise 0,92 Prozent der durchschnittlichen Bilanzsumme abgeschlossen. Der Jahresüberschuss beträgt 14,6 Millionen Euro. Von diesem Erfolg profitieren die Mitglieder in Form einer Dividende in Höhe von drei Prozent. Insgesamt schüttet die Verbund-Volksbank OWL nach eigenen Angaben rund 2,4 Millionen Euro an ihre Miteigentümer aus.

Aus dem guten Ergebnis 2020 habe die Bank ihr bilanzielles Eigenkapital in einem „außerordentlichen Umfang“ (plus 10,5 Prozent bzw. 63,7 Millionen Euro) gestärkt. Die Gesamtkapitalquote konnte im Vergleich zum Vorjahr von 13,7 Prozent auf 15,7 Prozent deutlich erhöht werden.

Ausblick

Auch im Geschäftsjahr 2021 bleibt die Verbund-Volksbank OWL nach eigenen Angaben auf Wachstumskurs. Die Kundenkredite legten zum 30. April um 3,2 Prozent zu. „Damit sind wir auch im laufenden Jahr planmäßig und gut unterwegs“, so Ansgar Käter.

Im laufenden Geschäftsjahr wolle die Verbund-Volksbank insbesondere ihre digitalen Leistungen und Services ausbauen, ihr Profil als Wertpapierbank schärfen und die erste mobile Filiale auf die Straßen der Region schicken.

Wahlen zum Aufsichtsrat

Bei den turnusmäßigen Wahlen zum Aufsichtsrat wurden für weitere drei Jahre in ihrem Amt bestätigt: Mona Niggemeyer-Hollmann (geschäftsführende Gesellschafterin der Niggemeyer GmbH Fahrzeug und Lackiertechnik, Paderborn), Gabriele Schäfers (geschäftsführende Gesellschafterin der Bauunternehmung Karl Immig GmbH & Co. KG, Paderborn), Assessor Peter Gödde (Hauptgeschäftsführer a.D., Bad Wünnenberg) und Joachim Pahn (geschäftsführender Gesellschafter der Pahna Lebkuchen GmbH, Lemgo).

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