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Mann (35) kassiert ein Jahr und neun Monate auf Bewährung

Bielefelder Drogenkartell: Geldwäscher vor Gericht

Bielefeld

Es ging um sechsstellige Gewinne aus dem Verkauf von 208 Kilo Rauschgift: Vor dem hiesigen Landgericht musste sich am Mittwoch ein 35-Jähriger verantworten, der Geld für das sogenannte Bielefelder Drogenkartell um den jesidischen Familienclan M. gewaschen haben soll. Staatsanwalt Daniel Jobes hatte dem Angeklagten aus Bielefeld 33 Fälle vorgeworfen.

Von Jens Heinze

Der Bielefelder (35) wurde vor dem Landgericht zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Foto: dpa

Der Anklage zufolge sollte der Deutsch-Türke für seinen jüngeren Bruder, der neben einem Mitglied des Jesidenclans M. einer der führenden Köpfe des Drogenkartells war, vier Jahre lang 328.840 Euro Rauschgiftgeld in den legalen Geldkreislauf geschleust haben. Unter anderem sollte der Angeklagte mit den illegalen Gewinnen zwei Immobilien in Altenhagen finanziert haben.

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