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Kommentar zur Situation auf dem Bielefelder Kesselbrink

Drogenszene wird nicht verschwinden

Bielefeld

Zu diskutieren ist die Frage, wie die Stadt mit den schwierigen Milieus umgehen will und ob es überhaupt eine Toleranzgrenze gibt. Drogen- und alkoholabhängige Menschen lassen sich vielleicht mit verstärktem Polizeieinsatz vom Kesselbrink vertreiben, verschwinden werden die Probleme damit nicht, schreibt WESTFALEN-BLATT-Redakteur Michael Delker in seinem Kommentar zur Situation auf dem Kesselbrink.

Viele Bielefelder fühlen sich auf dem Kesselbrink nicht sicher. Laut Polizei ist die Kriminalität jedoch rückläufig. Foto: Thomas F. Starke

Trinkgelage. Drogenkonsum. Dealerei. Gewalttätige Auseinandersetzungen. Das sind die Schlagworte, die aktuell die Diskussion um den Kesselbrink beherrschen. Die SPD fordert mehr Polizeipräsenz, was eher ungewöhnlich ist für eine Partei aus dem linken Lager. Die CDU ist gar für eine Videoüberwachung des Platzes. Der Schluss liegt nahe: Der Kesselbrink hat ein Problem, vor allem in den Abendstunden, wenn der Platz nicht mehr so belebt ist und die Milieus unter sich sind.

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