1. www.westfalen-blatt.de
  2. >
  3. OWL
  4. >
  5. Ehepaar Krekeler gibt nicht auf

  6. >

Peckelsheimer wollen weiter Ärmsten der Armen in Äthiopien beistehen

Ehepaar Krekeler gibt nicht auf

Willebadessen

Nach vielen Jahrzehnten Arbeit in Äthiopien, ist die Lage dort unverändert besorgniserregend. Täglich bekommt das Peckelsheimer Ehepaar Klaus und Rosi Krekeler neue Hiobsbotschaften aus Afrika.

Das Foto zeigt Rosi und Klaus Krekeler bei ihrem letzten Aufenthalt in Äthiopien. Das Paar bittet weiter um Unterstützung.

Was hier in Deutschland kaum bekannt wird – die Kämpfe um Machtpositionen zwischen zwei Stämmen gehen in verschiedenen Regionen, vor allem im Norden des Landes, unverändert weiter, berichten die Krekelers. So bliebe auch der Kampf um ihre Heimat für die Menschen dort bestehen. Viele flüchteten an die Grenzen oder in die Hauptstadt. Sie stünden dort vor dem Nichts.

Nun verteilen weitere Orden und Priester verstärkt und weitaus häufiger Nahrungsmittel an die hungernde Bevölkerung. „Wer nicht verhungert oder verdurstet, stirbt an Infektionskrankheiten. Da die Menschen nicht mehr genügend Abwehrkräfte haben, tötet vor allem Corona auch viele junge Menschen“, weiß Klaus Krekeler. Er betont: „Trotz anderslautender Gerüchte geht unsere Arbeit sogar verstärkt weiter.“

Patenschaften gehen weiter

Da das Ehepaar Krekeler zur Zeit jedoch nicht nach Äthiopien reisen kann, bleibt ein besonders großer Anteil an Verwaltungsarbeit. Auch die Patenschaften gehen unvermindert weiter. Überweisungen nach Äthiopien werden fortlaufend getätigt und Fotos und Infos von dort zurückgeschickt. „Bisher helfen uns die Banken vorbildlich, und auch sonst sind viele Stellen beteiligt, um die Hilfe der Spender und Paten vor Ort zu bringen“, berichtet Rosi Krekeler. Dankschreiben an die Spender und neue Fotos von den Kindern zeigten die Fortsetzung der Arbeit.

Das Ehepaar bittet alle Menschen, die ihre Arbeit bisher unterstützt haben, ihm auch weiterhin treu zu bleiben. So lange es ihnen möglich ist, werden sie ihre Arbeit fortsetzen. Wenn das einmal nicht mehr der Fall sein sollte, würden die Paten und Spender zeitnah informiert. Vorerst erhalten alle Unterstützer in Kürze auch wieder die neuen Informationen, Fotos und Quittungen.

Startseite
ANZEIGE