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Coronabedingt kleineres Stadtfest in Bad Lippspringe – 2022 ist wieder ein historischer Umzug geplant

Ehren und helfen statt feste feiern

Bad Lippspringe

Die Badestädter Bürgerschaft hat ein deutliches Zeichen der Solidarität gesetzt: Insgesamt 18.000 Euro sind bislang bei verschiedenen Aktionen zugunsten der Flutopfer vom Sommer 2021 zusammengekommen – zuletzt beim Spendenrundgang zum Stadtfestauftakt im Arminiuspark. Das Geld soll konkret dem Wiederaufbau der zwölf Kindergärten in Bad Münstereifel zugute kommen. Die dortige Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian sprach von einem großartigen Ergebnis, für das sie sehr dankbar sei. Coronabedingt konnte das Stadtfest 2021 nur mit kleinem Programm stattfinden.

Von Klaus Karenfeld

Zum ersten Mal wurde in Bad Lippspringe der Heimatpreis vergeben (von links): BVL-Jugendtrainer Bernd Aschhoff-Becker, die stellvertretende Bürgermeisterin Ulrike Köhler, Bürgermeister Ulrich Lange, Jugendwartin Sandra Dominicus (Schwimmverein), Ausschussvorsitzende Barbara Mikus und Axel Möllers, zweiter Vorsitzender vom Bogensportclub Bad Lippspringe. Foto: Klaus Karenfeld

Preiser-Marian war der Einladung ihres Amtskollegen Ulrich Lange zum Besuch der Badestadt gefolgt. Bad Münstereifel sei von der Jahrhundertflut Mitte Juli besonders betroffen gewesen, machte die Bürgermeisterin bei einem Empfang am Stadtfest-Samstag im Badestädter Kongresshaus deutlich. Die Schäden würden sich auf immerhin 500 Millionen Euro belaufen. „Zur Zeit ist nicht ein Geschäft am Ort geöffnet“, so Preiser-Marian. Besonders hart getroffen habe die Flutwelle die historische Altstadt mit ihrem Outlet-Center. 4000 der insgesamt 18.000 Einwohner müssten weiter um ihre Zukunft im Ort bangen.

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