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Stiftung Hof Brechmann in Schloß Holte-Stukenbrock wandelt sechs Hektar toten Fichtenwald in Laubwald um

Eichen geschützt im „Gewächshaus“

Schloß Holte-Stuk...

Das Ausmaß der Zerstörung durch den Sturm Friederike 2018, drei trockene Sommer und den Borkenkäfer ist auch an der Paderborner Straße kurz vor der Brinkkapelle am Wehrbach sichtbar. Die Plastikhüllen sind aber keine Friedhofsstelen, sondern Gewächshäuser. Der Vorstandsvorsitzende der Stiftung Hof Brechmann, Gerd Brechmann, hat die toten Fichten abholzen lassen. Auf insgesamt sechs Hektar Fläche hat er 4500 Traubeneichen und 2000 Buchen und Wildkirschen pflanzen lassen. Damit hilft er der Natur auf die Sprünge.

Von Monika Schönfeld

Gerd Brechmann (rechts), Vorstandsvorsitzender der Stiftung Hof Brechmann, und sein Bruder Antonius zeigen die Trupppflanzung an der Paderborner Straße. Die Eichen sind mit Hüllen geschützt, dazwischen sind Buchen angepflanzt. Antonius Brechmann, Rita Streck-Brechmann und Gerd Brechmann auf einer Fläche mit 30-Zentimeter-Eichen ohne Schutzhülle. Foto: Monika Schönfeld

Friederike und der Borkenkäfer haben 1900 Festmeter (Kubikmeter) Fichte vernichtet – bei 37 Hektar Wald, der zum Hof Brechmann gehört. Das ist eine ganze Menge – im Vergleich zum Novembersturm 1972, zum Eisregen 1987 und zu Kyrill 2007. Bei diesen Waldkatastrophen waren jeweils 200 Festmeter gefallen.

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