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Archäologische Entdeckung gehörte vermutlich zu einem Hospital – Keramik aus dem 13. Jahrhundert gefunden

Ein Brunnen für Herfords arme Frauen

Herford

Der Brunnen, auf den Arbeiter bei Bauarbeiten im Bereich „Am Gange“ gestoßen sind, gehörte zum früheren Katharinen-Hospital. Hierauf weist der Archivar Christoph Laue hin. Auf einem Brandplan aus dem Jahr 1638 hat er einen Kreis entdeckt, der den Brunnen darstellen könnte. Zudem haben Archäologen Keramik aus dem Mittelalter entdeckt.

Von Hartmut Horstmann

Rainer Eilermann (links) und Robert Gündchen haben zwei Pfostenlöcher eingekreist. Pfosten sind ein Hinweis darauf, dass es in dem Bereich Bebauung geben hat. Später entdeckten die Experten im Bereich der Baugrube Keramik aus dem 13. oder 14. Jahrhundert – was Rückschlüsse auf die Entstehungszeit des Brunnens zulässt.

Derzeit sind der Archäologe Robert Gündchen und der Grabungstechniker Rainer Eilermann damit beschäftigt, das Areal genauer zu untersuchen. Ausgestattet mit dem Röntgenblick des Archäologen haben sie Verfärbungen im Erdreich entdeckt und an den Stellen Kreise eingezeichnet.

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