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Warburger Kita Mariä Himmelfahrt feiert das neue Zertifikat „Fair – Nachhaltig – Gerecht“

Ein Fest im Zeichen der Bienen

Warburg

Mit einem Sommerfest voller bunter Spielideen hat die Kita Mariä Himmelfahrt in Warburg das neue Zertifikat „Fair – Nachhaltig – Gerecht“ gefeiert. Ganz im Zeichen der Bienen standen die vielen Aktionen beim Fest in der katholischen Einrichtung an der Landfurt.

Zertifikat „Fair – Nachhaltig – Gerecht“ nach einjähriger Projektphase: Kirsten Gerold von der Kath. Kindertageseinrichtungen Hochstift gem. GmbH, Olga Bondarenko aus dem Elternbeirat, Kita-Leitung Barbara Andelefski und Gemeindereferentin Christina Bolte (von links) freuten sich gemeinsam über das Schild. Foto:

„Ein Jahr lang lief das Projekt in Mariä Himmelfahrt“, erinnert sich Kita-Leiterin Barbara Andelefski. Der Start im Frühjahr wurde aber schnell durch Corona ausgebremst. „Wir haben dann einen Neustart im Herbst eingelegt“, sagt Leiterin Andelefski.

Teil des Projektes war es, Müll zu sammeln und zu dokumentieren. Die Kinder hätten dabei besonders auf die korrekte Mülltrennung geachtet und auch die Menge an Papiermüll im Blick gehabt. Das wurde täglich fotografisch dokumentiert, um das Anwachsen der Müllmengen auch sorgsam festzuhalten und für alle sichtbar zu machen, die an einzelnen Tagen nicht in der Kita sein konnten.

Außerdem wurden neben jedem Lichtschalter und Wasserhahn große rote Ausrufezeichen, die seitdem daran erinnern, sparsam mit den Ressourcen umzugehen, angebracht. Dabei hatten auch die „Umweltdetektive“ in der Kita ihre Finger im Spiel und achteten genau darauf, wie mit Strom und Wasser umgegangen wurde.

Durch Corona wurden die einzelnen Themenbereiche auf Gruppenebene heruntergebrochen. Dazu gehörte auch das „Rettet die Bienen“-Projekt im Frühjahr. „Der Vater einer Mitarbeiterin ist Imker, seine Ausrüstung wurde ausgeliehen und von den Kindern genau begutachtet“, erzählt die Einrichtungsleiterin. In der Folge gruben die Jungen und Mädchen ein Stück Rasen um, legten ein Wildblumenbeet an, zogen einen Zaun und dokumentierten nach dem Säen das Wachstum.

Wildblumen beim Sommerfest

Wildblumen waren auch beim Sommerfest ein großes Thema. Die Kinder bastelten aus Blumenerde, Tonpulver, Samen und Wasser sogenannte „Wildblumensamenbomben“, die sie anschließend mit nach Hause nahmen, um sie dort auszuwerfen oder auch einzugraben.

„Ein großer Spaß war die nachgestellte Bienenarbeit, mit pollensammeln und Bienenkorb. Mit Pinzetten mussten die Jungen und Mädchen aus Papierblumen kleine Pollenkügelchen zusammensuchen, in Säckchen stecken und zum Bienenkorb bringen“, erklärt Kita-Leiterin Barbara Andelefski.

Nachdem im vergangenen Jahr das Sommerfest ausgefallen war, freuten sich Kinder und Erzieher besonders, dass sie jetzt wieder gemeinsam feiern konnten. Dass ihre Einrichtung mit 46 Kindern in zwei Gruppen dabei von Kirsten Gerold, der pädagogischen Regionalleitung der Katholischen Kindertageseinrichtungen Hochstift, als Trägerin auch das Zertifikat „Fair – Nachhaltig – Gerecht“ verliehen bekam, freute sie umso mehr.

Gemeinsam mit Gemeindereferentin Christina Bolte, die die komplette Projektphase begleitet hatte, gab es zum Abschluss des Projektes für die Kinder eine Einladung ins Kita-Café, in dem bienengerecht Honigbaguettes und Früchtetee serviert wurde.

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