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Böckstiegel-Museum Werther zeigt Mia Weinbergs Installation „Fractured Legacy“

Ein ganz besonderes Stück Erinnerungskultur

Werther

„Oft habe ich darüber nachgedacht, wie mein Leben wohl verlaufen wäre, wenn Hitler nicht an die Macht gekommen wäre, wenn meine Eltern beide nicht als Kinder gezwungen worden wären, das Land zu verlassen“, schreibt die in Kanada lebende Mia Weinberg im Begleitheft zu ihrer Installation „Fractured Legacy“. Diese ist ab sofort im Untergeschoss des Böckstiegel-Museums zu erleben und wurde im Beisein der Künstlerin eröffnet.

Von Johannes Gerhards

Vor der Installation „Fractured Legacy“ („Zerbrochenes Vermächtnis“) im Wertheraner Böckstiegel-Museum stehen (von links) David Riedel, Mia Weinberg, ihr Mann Will Weigler, Ute Dausendschön-Gay und Lilian Wohnhas. Foto: Johannes Gerhards

Ursprünglich für 2020 als Ergänzung der Ausstellung „Dunkle Jahre – Voller Farben“ vorgesehen, fügt sie sich nun in die Veranstaltungsreihe „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ ein. Ute und Ulrich Dausendschön-Gay vom Arbeitskreis „Spuren jüdischen Lebens in Werther“ ist es zu verdanken, dass Mia Weinberg ihre Installation nun in der Stadt präsentiert, die dafür besonders prädestiniert ist. „Nirgendwo auf der Welt gibt es mehr Bezug, das hat eine unglaubliche Bedeutung für mich“, betont Mia Weinberg.

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