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Für nachhaltiges Einkaufen: Steffen Knauer und Celina Schröter eröffnen in Halle einen „Unverpackt-Laden“

Ein Kaufmannsladen fast wie früher

Halle

Ganz früher, zu „Tante Emmas“ Zeiten, war es ganz normal, dass Lebensmittel in Kaufmannsläden in Behältnissen gelagert wurden und der Kunde daraus bedient wurde. Im Sinne von Umwelt und Klimaschutz kehrt die alte Idee wieder zurück in einem „Unverpackt-Laden“, der in Halle eröffnet.

Von Malte Krammenschneider

Steffen Knauer und Celina Schröter stehen vor dem wunderbar instand gesetzten denkmalgeschützten Fachwerkhaus an der oberen Bahnhofstraße, in dem sie in Kürze ihren „Unverpackt-Laden“ Laden eröffnen werden.„Frischgezapfte“ Nudeln: Steffen Knauer demonstriert, wie sich die Kunden ihre Waren aus speziellen Behältern abfüllen können. Foto: KrammenschneiderKrammenschneider

Einkaufen mit eigenen Behältnissen, die man in einem Geschäft wieder auffüllt, gehört in vielen Regionen Deutschlands schon längst zum Alltag. Eine wachsende Zahl von Menschen legt scheinbar immer mehr Wert auf Nachhaltigkeit und möchte ganz genau wissen, wo die erworbenen Produkte herkommen und unter welchen Bedingungen diese erzeugt wurden. Ein Trend, den auch Steffen Knauer und seine Lebensgefährtin Celina Schröter erkannt haben. In Halle sehen sie diesbezüglich großes Potenzial, weshalb sie sich dazu entschlossen haben, in einem frisch renovierten Fachwerkhaus am Haller Herzen, den erst zweiten Unverpackt-Laden im gesamten Kreis Gütersloh zu eröffnen.

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