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Förderverein Gedenkstätte Stalag 326 weist Kritik linker und konservativer Kräfte an Machbarkeitsstudie zurück

„Ein klar umgrenztes Aufgabenfeld“

Schloß Holte-Stukenbrock

Die neue Gedenkstätte Stalag 326 sollte sich der Erforschung des Schicksals und des Gedenkens an die Opfer des nationalsozialistischen Weltanschauungskrieges widmen – der sowjetischen Kriegsgefangenen, die in Stukenbrock-Senne gelitten haben und gestorben sind. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Von Monika Schönfeld

Die wissenschaftliche Aufarbeitung des Schicksals der sowjetischen Kriegsgefangenen von 1941 bis 1945 im Stalag 326 in Stukenbrock-Senne, das Gedenken und die Angehörigenarbeit müssen den Schwerpunkt der neuen Gedenkstätte bilden – eine klar umrissene Aufgabe. Man dürfe sich weder verzetteln noch dürfe Unrecht gegeneinander aufgewogen werden, so der Förderverein der Gedenkstätte. Das Bild zeigt eine der Stelen auf dem Ehrenfriedhof sowjetischer Kriegstoter, auf denen Namen, Vatersnamen, Geburts- und Sterbedatum von bisher 16.000 Toten zu finden sind. Foto: Monika Schönfeld

Diese Ansicht vertritt der Förderverein der Gedenkstätte Stalag 326 mit Manfred Büngener, Dr. Burkhard Poste und Jürgen Spieß an der Spitze. Gemeinsam mit Geschäftsführer Oliver Nickel haben sie sich gegen Kritik des linken Rosa-Luxemburg-Clubs Bielefeld, aber auch gegen Forderungen aus der konservativen Ecke in Person von Elmar Brok gewandt, der die wissenschaftliche Aufarbeitung aller Kriegsfolgen in der Gedenkstätte fordert.

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