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Fall Lügde: Institut analysiert Arbeit des Kreisjugendamtes Höxter

„Ein konstruktiver Blick zurück“

Kreis Höxter

Im Rahmen einer wissenschaftlichen Fallanalyse wird das „Institut für soziale Arbeit“ (ISA) aus Münster versuchen, gemeinsam mit Mitarbeitern des Kreisjugendamtes Höxter aufzuarbeiten, welche Schlüsse und Konsequenzen sich aus dem Missbrauchskomplex auf dem Campingplatz in Lügde für die künftige Arbeit, Ausrichtung und Ausstattung des Höxteraner Kreisjugendamtes ableiten lassen.

Von Meike Oblau

Einige Opfer der sexuellen Übergriffe auf dem Campingplatz im lippischen Lügde wurden vom Kreisjugendamt Höxter betreut. Foto: dpa

Einige Kinder, die auf dem Campingplatz im lippischen Lügde Opfer sexueller Gewalt geworden waren, waren vom Jugendamt des Kreises Höxter betreut worden. Professor Christian Schrapper von „Institut für soziale Arbeit“ stellte am Mittwochabend im Jugendhilfeausschuss des Kreises die Vorgehensweise und den Zeitplan vor. Landrat Michael Stickeln appellierte nochmals eindringlich, das Thema nicht für politische Ränkespiele zu nutzen. Die SPD im Kreis Höxter hatte zuvor wie berichtet in einer Resolution die Ablösung von Kreisjugendamtsleiter Klaus Brune gefordert.

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