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Herforder Karl Pausch befand sich vier Jahre in Kriegsgefangenschaft – Er zeichnete und schrieb seine Gedanken nieder

Ein Tagebuch als Trostspender in schweren Zeiten

Herford

Zehn Jahre war Rolf Pausch alt, als sein Vater 1949 aus der Kriegsgefangenschaft nach Herford zurückkehrte. Für ihn sei er damals ein fremder Mann gewesen, erinnert sich der Sohn. Als „Mitbringsel“ hatte der Vater ein selbstverfasstes kleines Buch dabei, das Sohn Rolf mehr als 70 Jahre später veröffentlicht hat. Ältere Herforder mögen sich noch an Karl Pausch (1911 - 1996) erinnern.

Von Hartmut Horstmann

Karl Pausch (1911 - 1996) in seinem Atelier: Der Schriftsetzer war im Januar 1940 zum Kriegsdienst eingezogen worden. Kurz vor Weihnachten 1949 kehrte er aus sowjetischer Kriegsgefangenschaft zurück. Nachdem er sich als Grafiker selbstständig gemacht hatte, hatte er sein Atelier bis in die 80er Jahre im Haselweg (Friedenstal).

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