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NRW-SPD-Vorsitzender macht Station im Paderborner Vincenz-Krankehaus

Eine To-do-Liste für Kutschaty

Paderborn

Der Pflegekräftemangel und zu viel Bürokratie sind Probleme im Krankenhausbereich, die dringend gelöst werden müssen. Das gab Dr. Josef Düllings, Geschäftsführer der St.-Vincenz-Krankenhaus GmbH, Nordrhein-Westfalens SPD-Vorsitzendem Thomas Kutschaty mit auf den Weg, der auf seiner Sommerreise am Freitag neben dem Technologiepark auch das Paderborner Krankenhaus besuchte.

Von Maike Stahl

Angeregt tauschen sich Foto: Oliver Schwabe

Vor allem interessierte Kutschaty, der vom heimischen Bundestagskandidaten Burkhard Blienert sowie den Landtagskandidaten Rainer Voigtländer und Michael Sprink begleitet wurde, wie die Klinik und ihre Mitarbeiter die Corona-Krise bisher bewältigt haben. „Wir liegen bei gestiegenen Kosten mit den Leistungen noch unter dem Jahr 2019, haben aber einen Überschuss aus 2020, der uns jetzt hilft“, beschrieb Düllings die wirtschaftliche Situation. „Entscheidend wird sein, wie es 2022 weitergeht. Wir brauchen dringend eine Krankenhausstrukturreform.“ Beispielsweise müsse aus seiner Sicht die ambulante fachärztliche Versorgung an die Krankenhäuser angebunden werden, um eine qualitativ hochwertige, bezahlbare Gesundheitsvorsorge in der Fläche sicherzustellen. „Es kann nicht sein, dass der normale No-Name-Patient monatelang auf einen CT- oder MRT-Termin warten muss“, sagte Düllings.

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