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Die Corona-Lage im Kreis Paderborn am Dienstag, 5. Oktober

Elf neue Fälle und 292 Infizierte

Paderborn

Die Zahl der Neuinfektionen bleibt auf niedrigem Niveau. Die Inzidenz ist leicht gesunken.

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Ein Antigen-Schnelltest auf das Coronavirus wird ausgewertet (Symbolbild). Foto: dpa

Für den Zeitraum von Montag bis Dienstag (jeweils 11 Uhr) hat die Paderborner Kreisverwaltung am Dienstagnachmittag 11 Corona-Neuinfektionen bekannt gegeben, in der vergangenen Woche waren es für den gleichen Zeitraum 18. Da den Angaben zufolge 54 weitere Erkrankte als genesen gelten, sind derzeit 292 Menschen offiziell mit Sars-CoV-2 infiziert. Am Vortag waren es 335.

Die aktiven Fälle verteilen sich wie folgt: Paderborn 125, Delbrück 34, Salzkotten 41, Hövelhof 28, Bad Lippspringe 19, Bad Wünnenberg 13, Altenbeken 9, Büren 9, Borchen 8, Lichtenau 6.

Die Zahl der Personen, die sich in Quarantäne befinden, ist von 1051 auf 1110 gestiegen.

29 Corona-Patienten werden im Kreis Paderborn derzeit im Krankenhaus behandelt, 9 von ihnen intensivmedizinisch. Am Vortag waren es 11 von 29.

5. Oktober 2021: Das Corona-Geschehen im Kreis Paderborn im Überblick. Foto: Kreis Paderborn

Das Landeszentrum Gesundheit (LZG) NRW und das Robert-Koch-Institut haben am Dienstagmorgen für den Kreis Paderborn eine Wocheninzidenz von 34,7 ausgewiesen (Datenstand: 0 Uhr), was 107 Corona-Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen entspricht. Beim LZG sind am Montag 8 Corona-Fälle aus dem Kreis Paderborn neu in die Statistik eingeflossen, davon datierte die Landeseinrichtung in Bochum 7 auf den Tag selbst (1 Nachmeldungen; siehe unten: Melde- und Übermittlungsverzug). Am Vortag lag der Inzidenzwert bei 36,3, am Dienstag vor einer Woche bei 49 und vor einem Monat bei 117,7, war der bisher höchste Wert in der vierten Welle war.

Der Inzidenzwert ergibt sich aus der Summe der neuen Coronavirus-Infektionen in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner. 162 Todesfälle sind in Verbindung mit einer Infektion seit Pandemiebeginn im Kreis Paderborn zu beklagen. Der letzte Fall wurde am 25. September gemeldet.

Der Inzidenzwert in Nordrhein-Westfalen liegt am Dienstag, 5. Oktober, bei 51,5 (Vortag: 52,9) und in Deutschland bei 63,6 (64,7). Der Blick in die Paderborner Nachbarkreise ergibt nach LZG-Angaben folgendes Bild: Gütersloh 53,5 (60,6) – Hochsauerlandkreis 34,7 (37,4) – Höxter 37,9 (37,2) – Lippe 125,9 (130) – Soest 40,2 (43,9).

Blick auf die Altersverteilung

Nach Angaben des LZG sieht die Inzidenz im Kreis Paderborn wie folgt bei den verschiedenen Altersgruppen aus (Datenstand: 5.10., 0 Uhr).

0 bis 4 Jahre: 12,8

5 bis 9 Jahre: 93,4

10 bis 14 Jahre: 20,4

15 bis 19 Jahre: 43,3

20 bis 24 Jahre: 42,9

25 bis 29 Jahre: 37

30 bis 34 Jahre: 46,2

35 bis 39 Jahre: 60,9

40 bis 44 Jahre: 54,8

45 bis 49 Jahre: 43,5

50 bis 54 Jahre: 26,1

55 bis 59 Jahre: 25

60 bis 64 Jahre: 28,2

65 bis 69 Jahre: 11,6

70 bis 74 Jahre: 15,9

75 bis 79 Jahre: 0

80 bis 84 Jahre: 19,2

85 bis 89 Jahre: 0

über 90 Jahre: 0

Hintergrund

Alle Entwicklungen rund um das Coronavirus in OWL, Deutschland und auch weltweit lesen Sie im Newsblog des WESTFALEN-BLATTES.

Das Paderborner Kreisgesundheitsamt ist von Montag bis Freitag in der Zeit von 9 bis 16 Uhr und am Samstag in der Zeit von 12 bis 16 Uhr unter der Telefonnummer 05251/3083333 zu erreichen. Beantwortet werden allgemeine Fragen zu Covid-19: www.kreis-paderborn.de/corona. Der Kreis Paderborn hat zudem eine Impfseite www.kreis-paderborn.de/impfen und eine Schnelltest-Seite inklusive Teststellen www.kreis-paderborn.de/schnelltest erstellt.

Unter www.corona-schutzimpfung.de ist ein Informationsangebot abrufbar, das bundeseinheitliche Informationen rund um die Schutzimpfung bereithält. Unter der Rufnummer 116117 werden Fragen rund um Corona-Schutzmaßnahmen und die -Schutzimpfung beantwortet – kostenlos, sieben Tage pro Woche, von 8 bis 22 Uhr.

Hier informiert die Bundesregierung zum Coronavirus und zur Corona-Schutzimpfung, und hier das Land Nordrhein-Westfalen: https://www.land.nrw/corona, aktuelle Fassung der Coronaschutzverordnung als PDF (gültig bis 29. Oktober).

Wie berichtet, werden bei der Bewertung der Corona-Lage in Nordrhein-Westfalen seit dem 11. September auch die Zahl der Corona-Patienten im Krankenhaus und die Auslastung der Intensivbetten berücksichtigt (www.lzg.nrw.de/inf_schutz/corona_meldelage). Konkrete Grenzwerte für die neuen Indikatoren legte die Schutzverordnung nicht mehr fest. Zu den wichtigsten Neuregelungen, die ab Oktober gelten, informiert das NRW-Gesundheitsministerium hier.

Stichwort: Melde- und Übermittlungsverzug

Das LZG führt zum Meldeprozess auf seiner Website folgendes aus: „Dargestellt wird der jeweilige Meldestand, den die Gesundheitsämter entsprechend den Vorgaben des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) anhand der örtlichen Meldungen feststellen und an das LZG übermitteln. Das LZG seinerseits leitet die Daten täglich im Laufe des Abends an das Robert-Koch-Institut (RKI) weiter, beide weisen einmal täglich zum Tageswechsel einen aktualisierten Stand aus. Dieser mehrstufige Meldeprozess ist vor allem in den örtlichen Gesundheitsämtern arbeits- und zeitaufwändig und unterliegt einer ständigen Qualitätssicherung. Daher kommt es immer wieder vor, dass die Angaben auf der örtlichen, der Landes- und der Bundesebene nicht vollständig deckungsgleich sind. Insbesondere ist es möglich, dass vor Ort bereits Informationen vorliegen, die noch nicht im Meldewesen weitergeleitet wurden.“

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