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Rathauskoalition will sich für den Ausbau der Comenius-Schule stark machen

Elsener Grundschulen fast am Limit

Paderborn-Elsen

Elsen hat ein Schulproblem. Ohne den Ergebnissen des angekündigten Teilschulentwicklungsplanes für Elsen vorgreifen zu wollen, zeige sich nach Ansicht der Koalition aus CDU und Grünen bereits jetzt, dass die Schülerzahlen in Elsen steigen werden.

Die Schülerzahlen in Elsen werden in den nächsten Jahren voraussichtlich weiter steigen. An der Comenius-Grundschule sieht die Rathauskoalition noch Erweiterungsmöglichkeiten. Foto: Alexander Gionis

„Daraus und aus dem Bedarf nach mehr Plätzen im Ganztag folgt, dass hier die Kapazitäten in den beiden Grundschulen in den kommenden Jahren voraussichtlich ausgeschöpft sein werden“, mahnt Schulausschussvorsitzende Petra Tebbe (Grüne) in einer Pressemitteilung und ergänzt: „Hier besteht Handlungsbedarf, und deshalb müssen die Erweiterungsmöglichkeiten ausgelotet werden“.

Eine besondere Elsener Problematik liege in der ungleichen Verteilung der Grundschülerzahlen auf die beiden ansässigen Grundschulen Comenius und Dionysius. CDU-Ratsherr Christian Rörig führt aus: „Dies hat dazu geführt, dass die Grundschule Dionysius jetzt schon räumlich an die Kapazitätsgrenzen gestoßen ist.“

Als Vorteil sieht die Rathauskoalition, dass am Standort Comeniusschule durchaus Kapazitäten vorhanden seien, um ortsnah Platz für alle Elsener Kinder zu schaffen. „Es wurde bereits darauf hingewiesen, die Erweiterungsmöglichkeiten im Umfeld der Comenius-Schule auszuloten, um eine optimale Ausnutzung vorhandener Flächen zu erreichen. Bei einer Ausbauplanung ist insbesondere auch zu berücksichtigen, wo und wie die Mittagsverpflegung erfolgen kann“, betont Bezirksausschussmitglied Lothar Beer (Grüne).

„Um den Entwicklungen im Bereich der Elsener Grundschülerzahlen adäquat und zeitgerecht begegnen zu können, ist unter Beachtung der Prioritätenliste der Ausbau der Comenius-Grundschule im Sinne einer nachhaltigen und zukunftsorientierten Schulentwicklungsplanung zielführend“, ist sich die CDU-Ratsfrau und Vorsitzende des Bezirksausschusses Petra Eichstaedt sicher.

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