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Küchenmöbelhersteller stellt Betrieb nach zweiter Insolvenz ein

Endgültiges Aus für Alno

Pfullendorf/Enger

Für den insolventen Küchenmöbelhersteller Alno gibt es keine Rettung mehr. Das Unternehmen – als Neue Alno GmbH 2017/18 aus der insolventen Alno AG hervorgegangen – hat keinen Investor gefunden und wird den Geschäftsbetrieb Ende September einstellen. Betroffen vom Aus sind insgesamt 230 Mitarbeiter am Stammsitz sowie bei der BBT Bodensee Bauteile GmbH in Pfullendorf bei Überlingen am Bodensee.

Von Oliver Horst

Bei Alno soll nur noch bis Ende September gearbeitet werden. Foto:

Die Neue Alno hatte im ­Juli Insolvenz in Eigenverwaltung angemeldet – und wollte sich mit Hilfe eines neuen Geldgebers sanieren. Als Grund für die Schieflage war neben Auswirkungen der Corona-Krise auch ein verzögerter Grundstückverkauf genannt worden, der nicht den vereinbarten Erlös gebracht habe. „Trotz einer breiten Ansprache möglicher Investoren“ sei kein Geldgeber gefunden worden, der den operativen Geschäftsbetrieb der Gesellschaften fortführt“, erklärte Geschäftsführer Jochen Braun. Geplant sei nun, bis Ende September noch bestehende Aufträge abzuarbeiten. Dann werde der Betrieb eingestellt. Womöglich wird eine Transfergesellschaft eingerichtet mit dem Ziel, Mitarbeiter zu qualifizieren und in neue Jobs zu vermitteln.

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