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Phoenix Contact stellt sich nach Umsatzrekord auf weitere Erlössprünge ein – Russland-Geschäft ist verkauft

Energiewende als Wachstumstreiber

Blomberg

Allen Krisen zum Trotz eilt der Blomberger Elektrotechnikkonzern Phoenix Contact von einem Umsatzrekord zum nächsten. Das Unternehmen in Familienhand sieht sich am Anfang einer Dekade mit dynamischem Wachstum – angetrieben von der Energiewende. 2021 steigerte Phoenix Contact den Umsatz gegenüber dem Vorjahr um gut ein Viertel oder den historischen Höchstwert von 616 Millionen auf 2,97 Milliarden Euro. Für das laufende Jahr erwartet Konzernchef Frank Stührenberg ein Plus von rund 17 Prozent auf dann 3,5 Milliarden.

Von Oliver Horst

Phoenix-Contact-Chef Frank Stührenberg sieht das Unternehmen vor sehr wachstumsstarken Jahren.

Und das, obwohl Phoenix Contact seine Konsequenzen aus dem russischen Angriffskrieg in der Ukraine gezogen und am Dienstag den Verkauf seines Russland-Geschäfts an einen dortigen Unternehmer finalisiert hat. „Im Beirat und Gesellschafterkreis bestand Einmütigkeit, dass wir uns konsequent aus Russland zurückziehen“, sagt Stührenberg. Der Ausdruck der Haltung und Werte des Familienunternehmens überrage in diesem Fall wirtschaftliche Aspekte. „Wir gehen von einer vollständigen Abschreibung aller Unternehmens- und Vermögenswerte in Russland aus.“

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